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Jork: Freie Infos aus offenen Quellen – Jork

7. November 2018

 


27. Lessing-Gespräche im Alten Land nehmen Digitalisierung ins Visier

ab. Jork.  Immer sofort wissen können, wie hoch die Feinstaubbelastung am eigenen Wohnort ist, welche Qualität das Trinkwasser hat oder wie viel Geld eine Gemeinde für den jüngsten Kita-Neubau ausgegeben hat? Und dieses Wissen für jeden verfügbar machen?

Wie das funktioniert und wie viele Vorteile die Digitalisierung bietet, weiß Timo Lundelius: Der Referent der 27. Lessing-Gespräche und ehrenamtlich Engagierte im offenen Stadtlabor „Code for Hamburg“ informiert am Samstag, 10. November, um 15 Uhr im Museum Altes Land in Jork über offene digitale Quellen und wie sie auch die Lebensqualität im Alten Land verbessern können.

Ein gutes Beispiel für die Errungenschaften der Digitalisierung zeigt sich bereits in der Pressekonferenz, in der das Organisa-#+tionsteam die 27. Lessing-Gespräche mit dem Titel „Digital hinterm Deich“ vorstellt. Der Referent wird einfach per Handy zugeschaltet. „Offene Codes sind eine Art Wikipedia, jeder kann kostenfrei da-#+rauf zugreifen und sie ergänzen oder für seine Zwecke nutzen“, erklärt Timo Lundelius. Dabei handele es sich um einen transparenten Code, der für alle Bereiche und sämtliche Apps verwendet werden könne.

„Es entstehen sehr gute und praktische Dinge“, sagt der Daten-Experte. Besonders im Bereich Verwaltung könne davon profitiert werden, beispielsweise dann, wenn es darum gehe, Datenberge so verbraucherfreundlich zu bündeln, dass sämtliche Informationen jederzeit zugänglich sind und von jedem verstanden werden können, vor allem in den Bereichen Politik und Verwaltung.

Ein weiteres Beispiel: die Messung von Feinstaub. Die Mitwirkenden bei „Code for Hamburg“ haben eine Lösung konzipiert, wie eine Feinstaub-Messstation mit einfachsten Mitteln nachgebaut werden kann. 180 Hamburger haben diese Möglichkeit bereits aufgegriffen und eine eigene Messstation vor der Haustür installiert. 

Timo Lundelius hat außerdem die Firma „We.Build.City“ gegründet – ein Team aus Kreativen, Software-Entwicklern und Stadtplanern, das sich als „digitale Brückenbauer“ versteht und den Alltag durch den freien Zugang zu Informationen erleichtern und bereichern will. Darauf, wie das auch im Alten Land gelingen kann, will der Referent in seinem Vortrag „Digital hinterm Deich“ eingehen.

Anschließend verleiht die Gemeinde Jork ihren Bürgerpreis. 

• Der Eintritt ist frei.


Offene Codes und „Code for Hamburg“

Offene Quell-Codes (Open Source) ist eine freie, öffentlich zugängliche Software (z.B. Linux), auf deren Codes jeder zugreifen und sie modifizieren kann. Meistens werden offene Codes von einer öffentlichen Gemeinschaft entwickelt. „Code for Hamburg“ beispielsweise ist Teil der gemeinnützigen Initiative „Code for Germany“. Diese möchte Entwicklungen im Bereich Transparenz und Open Data fördern. Dabei geht es weder um persönliche noch sicherheitsrelevante, sondern um staatliche Daten. Zweck der Initiative: Komplexe Sachverhalte und politische Entscheidungen sollen von jedermann besser nachvollzogen werden können. Mehr unter www.codeforhamburg.org und www.codefor.de.

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