Organisierte Kriminalität: 81 Angeklagte wurden verurteilt

(thl). Im vergangenen Jahr hat die Polizei im Bereich Organisierte Kriminalität gegen insgesamt 478 Tatverdächtige aus 34 verschiedenen Staaten ermittelt. Tatverdächtige deutscher Nationalität stellten dabei mit 221 Personen den größten Anteil, gefolgt von der türkischen (65) und albanischen (38) Staatsangehörigkeit. Das geht aus einem Lagebericht hervor, den jetzt das niedersächsische Innenministerium zusammen mit dem niedersächsischen Justizministerium veröffentlicht hat.
Weiter heißt es darin: Die Gesamtzahl der gemeldeten Verfahren liegt bei 64 – das sind 21 mehr als im Vorjahr. Dabei ging es zum größten Teil um den Handel mit oder Schmuggel von Betäubungsmitteln (29 Verfahren). Ein weiterer Schwerpunkt der Ermittlungen lag im Bereich der Eigentumskriminalität (15 Verfahren). Der Gesamtschaden der Organisierten Kriminalität lag im Jahr 2019 bei gut 32 Millionen Euro.
Vor den Gerichten wurden insgesamt 32 Strafverfahren abgeschlossen, in denen 81 Angeklagte verurteilt worden sind. Dabei wurden bei den Tätern Vermögenswerte in Höhe von fast fünf Millionen Euro eingezogen.

Mehr Aktuelle Nachrichten aus Buxtehude und der Region

Menü