20 Männer und eine Frau: Buxtehuder im TV Kampf um die Bachelorette

wei. Buxtehude. Ein Buxtehuder im TV: Sebastian Huget (33) ist seit der vergangenen Woche im Fernsehen zu sehen. Er ist einer von 20 Männern, die am Mittwochabend auf RTL um die Gunst der Bachelorette Melissa Damilia kämpfen.

Sebastian Huget wohnt seit anderthalb Jahren in Buxtehude. Der gebürtige Berliner nahm vor etwa fünfeinhalb Jahren eine Stelle bei Airbus in Finkenwerder als Triebwerkstechniker an. Die ersten viereinhalb Jahre ist er zwischen dem Alten Land und Berlin gependelt. Nur am Wochenende besuchte er seine Familie und seine damalige Freundin. Unter der Woche lebte er in einer WG im Alten Land. Irgendwann sei ihm die Pendelei zu stressig gewesen und er entschied sich, in den Norden zu ziehen. In Buxtehude wurde er dann wohnungsmäßig fündig. „Ich fühle mich hier richtig wohl“, so der 33-Jährige. Hier könne er gut runterkommen.

Aber wie kam es, dass er sich bei dem Format beworben hat? Er selbst habe das nicht getan. Das Ganze sei eine Wette mit einem Arbeitskollegen gewesen. „Ich passe da doch gar nicht rein“, hat Huget anfangs gedacht. Bis er einen Anruf bekam, dachte er noch, sein Kollege würde ihn dort niemals anmelden. Schneller als er „Bachelorette“ sagen konnte, war er dann im Bewerbungsverfahren. Aufgrund von Corona sei in diesem Jahr einiges etwas anders gelaufen. Beispielsweise wurden einige persönliche Gespräche durch Skype-Gespräche ersetzt. Während der Produktion selbst habe er sich aber immer sicher und wohl gefühlt, betonte Huget. Für ihn waren die Kameras, die Fotoshootings und die Interviews eine ganz neue Welt. Mit Fernsehen hatte er vorher nichts am Hut.

Huget selbst beschreibt sich als der zurückhaltende Typ. Das habe man auch in der ersten Folge am 14. Oktober gesehen. Er habe zunächst erstmal alles beobachtet. Der Konkurrenzkampf sei bei ihm eher in den Hintergrund gerückt. „Das sind alles super Jungs und gute Freunde geworden“, erzählt der Buxtehuder über seine Mitbewerber um die Bachelorette.

Als er im TV-Format aus dem Auto stieg, sei ihm sofort das Lächeln der Bachelorette aufgefallen. Er war positiv überrascht, sie zu sehen, da er Melissa schon aus einem anderen Format kannte. Er beschreibt sie als eine herzliche und sympathische Frau.

Bevor er seinen Schichtdienst bei Airbus antrat, hat Huget 18 Jahre lang Basketball gespielt. „Ich habe schon Lust, wieder zu spielen, aber ich habe noch nicht das Richtige gefunden, was sich mit dem Schichtdienst vereinbaren lässt“, bedauert er. Neben dem Basketball hat er einige Jahre getanzt und ist auch im Schnee sportlich auf Skiern und Snowboard unterwegs. Ansonsten ist er immer gerne mit seinen Freunden zusammen.

„Die Bachelorette war eine tolle Erfahrung und ein super Abenteuer“, reflektiert Huget. An dem Format teilgenommen zu haben, bereue er nicht. Unter den passenden Umständen würde er auch immer wieder diesen Weg gehen. Am Anfang seien die Kameras, die überall hingen, „komisch“ gewesen. „Irgendwann hat man sich daran gewöhnt und die Kameras vergessen“, erzählt der 33-Jährige.
Sein Fazit nach der TV-Erfahrung: „Ich glaube, für mich ist es immer noch einfacher, alleine um eine Frau zu kämpfen.“

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