Buxtehuder Steampunk-Festival abgesagt Finden Veranstaltungen statt? Ja, nein, weiß nicht

tk. Buxtehude. Die Absage ist keine große Überraschung: Das Steampunk-Festival, das in Buxtehude Ende April stattfinden sollte, ist vom Altstadtverein Buxtehude abgesagt worden. Bereits zum zweiten Mal. Es fiel schon dem ersten Lockdown im Frühjahr zum Opfer. „Die umfangreiche und langfristrige Planung lässt derzeit keine Alternative zu“, sagt Hans-Ulrich Wiegel, Vorsitzender des Altstadtvereins. Prinzip Hoffnung: 2022 wird die nächste Auflage geplant.

Die größten Veranstalter in der Hansestadt sind der Altstadtverein und das Stadtmarketing. Wie gehen die mit der Ungewissheit um, was Pandemie-bedingt im kommenden Jahr möglich sein wird? Übereinstimmend sagen Hans-Ulrich Wiegel und Torsten Lange, Chef des Buxtehuder Stadtmarketings: „Wir planen weiter.“ Beide hoffen, dass zumindest im Sommer, wenn vielleicht schon viele Menschen geimpft sind, einige Veranstaltungen möglich sein werden. Das wären zum Beispiel „Hanse Ahoi“ und das Weinfest im August.

„Die Lage ist für uns wirklich schwierig“, sagt Wiegel. Nichts zu planen geht genauso wenig wie so zu tun, als ob 2021 Normalität herrschen würde. Was, zum Beispiel mit Blick aufs Stadtfest im Juni, laut Wiegel zumindest ein Vorteil ist:  Bands und Technik, die seit Monaten im Total-Lockdown stecken, werden wohl verfügbar sein, wenn doch noch was im späten Frühjahr geht. Torsten Lange vom Stadtmarketing hat mit seinem Team jetzt erst einmal das Mini-Format des Wintermärchens über die Bühne gebracht: Üppig geschmückte Stadt statt Weihnachtsmarkt. Nebenbei ist das gesamte Theater- und Konzertprogramm für die Saison 2021/2022 durchgeplant worden. „Das Programm werden wir aber später drucken“, sagt Lange im Hinblick auf die Unwägbarkeiten von Corona im Clinch mit Kunst und Kultur.

Erfahrungen hat das Stadtmarketing-Team im historischen Rathaus mit größeren Veranstaltungen, die als Mischform von digital und live über die Bühne gehen. So wurde zum Beispiel das Märchenfestival im Herbst organisiert. Denkbar wäre es also auch, im Mai „Hanse Ahoi“ auf diese Art stattfinden zu lassen.
„Das ist für uns in manchen Momenten schon frustrierend“, sagt Torsten Lange. Es fühle sich an wie fünf Schritte vor und drei zurück. Zumal nicht nur das Planen, sondern auch das Abwickeln von abgesagten Veranstaltungen Arbeit mache. „Das ist etwas, was keiner sieht“, sagt Lange.

Immerhin eine gute Nachricht für Freunde des Steampunk-Festivals: Für die beiden abgesagten Veranstaltungen hatte sogar eine Band aus den USA zugesagt. Die will weiterhin nach Buxtehude kommen. Dann eben 2022.

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