Die Geschäftsführerin musste gehen Iris Wolf ist nicht mehr Chefin der Lebenshilfe Buxtehude

tk. Buxtehude. Iris Wolf ist nicht mehr Geschäftsführerin der Lebenshilfe Buxtehude. Das WOCHENBLATT hatte bei der Lebenshilfe am Mittwochnachmittag nachgefragt und die Trennung wurde bestätigt. Im Nachgang der Presseanfrage ist auf der Homepage der Lebenshilfe Buxtehude eine offizielle Erklärung der veröffentlicht worden, die wir im Wortlaut wiedergeben: „Die Lebenshilfe Buxtehude e.V. informiert darüber, dass das Arbeitsverhältnis mit Frau Iris Wolf am 06.09.2021 beendet wurde. Für die geleistete Arbeit und ihren Einsatz für die Lebenshilfe, danken wir Frau Wolf. Herr Walter-Arndt wurde mit Wirkung vom 07.09.2021 interimsweise zum Geschäftsführer berufen. Wir bitten von weiteren Anfragen abzusehen.“

Nach unbestätigten WOCHENBLATT-Informationen soll es eine fristlose Kündigung gewesen sein, die Iris Wolf den Job gekostet hat. Dass die Geschäftsführerin ihren Posten räumen muss, hat sich am Mittwoch wie ein Lauffeuer verbreitet. 

Was ausschlaggebend für die Entscheidung der Trennung gewesen ist, steht offiziell noch nicht fest. Tastsache ist aber, dass es gravierende Unstimmigkeiten zwischen der Stadt und Iris Wolf als Chefin der Lebenshilfe über die Höhe von städtischen Zuschüssen gegeben haben soll. Iris Wolf hatte mindestens 150.000 Euro mehr gefordert als der Lebenshilfe nach Rechnung der Stadtverwaltung zugestanden hat. Diese Summe wurde in einer nicht-öffentlichen Sitzung des Jugendhilfeausschusses genannt. Die Prüfung der Unterlagen (Rechnungen etc.) durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung soll nach inoffiziellen Angaben sehr schwierig und schleppend verlaufen sein. Ein Ergebnis soll demnach noch immer nicht feststehen.

Das war aber nur ein Teil der Zerwürfnisse zwischen Iris Wolf, der Buxtehuder Stadtverwaltung und der Politik vor allem im Jugendhilfeausschuss. Es gab in den vergangenen zweieinhalb Jahren immer wieder Ärger um die Lebenshilfe Kita „Inne Beek“. Überraschende Gruppenschließungen und der Versuch, die Trägerschaft der Kita von jetzt auf gleich abzugeben, sorgte für Verdruss. Erfreulich: Die Kita „Inne Beek'“ ist zum neuen Kindergartenjahr von der AWO übernommen worden und die Kinder und Eltern können sich über eine verlässliche Betreuung freuen.

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