Dirk Köpke päppelt Jungvögel auf seinem Hof auf Vaterrolle für Falken-Nachwuchs

sla. Jork-Wisch. Schon früher hat Dirk Köpke in der Nähe seines Hofes Turmfalken gesichtet. Doch zum ersten Mal nistete sich im Frühjahr ein Falkenpärchen in dem von ihm unter dem Dach seines Hauses aufgehängten Nistkasten ein, um sich dort in der Ruhe der Familienplanung zu widmen. Fünf Eier brütete das Paar aus und nach knapp einem Monat schlüpfte der Nachwuchs. Tragischerweise musste Köpke schon kurz darauf die Vaterrolle übernehmen und die Falkenmutter beim Füttern des Nachwuchses unterstützen. Vom Vater fehlt bis auf einige zerrupfte Federn jede Spur. Köpke vermutet, dass er vom Habicht geholt wurde. Seitdem klettert der Tier- und Naturfreund, dessen Hof letztes Jahr offiziell vom NABU als Domizil für Schwalben ausgezeichnet wurde, zweimal täglich auf einer Leiter zu dem Nest in rund fünf Meter Höhe, um die fünf jungen Falken mit jeweils rund 250 Gramm frischem Fleisch zu versorgen. Die Falkenmutter füttert zusätzlich jedes Junge mit vier bis fünf Mäusen dazu. Die jungen Falken sind mittlerweile vier Wochen alt und haben soeben den Wechsel vom grauen Daunenkleid zu ihrem Gefieder der Jungvögel abgeschlossen. Friedlich hocken die Kleinen in dem Nistkasten, während die Mutter aus sicherer Entfernung hoch oben auf einer Birke die Fütterung durch Dirk Köpke beobachtet, der sich zuvor von dem Greifvogel-Spezialisten Uwe Hintelmann aus Hamelwörden fachmännischen Rat für die Fütterung geholt hat. Demnächst will Köpke seinem Falkennachwuchs noch auf einem Schuppendach in rund drei Meter Höhe ein Landeplateau bauen – als Hilfestellung für die ersten Flugversuche der Kleinen.

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