Dorota Albers hat Chancen auf den Kunstpreis Kunstobjekt von Apensener Künstlerin in der Endausscheidung

sla. Apensen. Seit nunmehr 20 Jahren arbeitet die in Polen geborene Künstlerin Dorota Albers als freischaffende Künstlerin, seit 1982 in Apensen. In etlichen Ausstellungen in der Region waren ihre Werke zu sehen. Und schon öfter sorgten ihre Kunstobjekte für viel Aufsehen, etwa zum Thema Müll und Recycling, aber auch als äußerst beeindruckende Installation auf der Buxtehuder Kunstinsel.

Mit „Habitat“ in der Endausscheidung

Schon in jungen Jahren entdeckte die Autodidaktin ihre Liebe zu dem Material Porzellan. Es sei für sie quasi der Ritterschlag gewesen, als eines ihrer Werke vor zehn Jahren an einem renommierten Wettbewerb für Porzellangestaltung im Westerwald zugelassen wurde. Nun ist Dorota Albers erneut zum Porzellan zurückgekehrt, diesmal in Verbindung mit Drahtgewebe. Mit ihrem Werk „Habitat“ hat sie sich aktuell an der Verleihung des „Perron-Kunstpreises“ der Stadt Frankenthal (Pfalz) beworben – und es bereits bis in die Endausscheidung geschafft. Das Thema „Das Kleine im Großen“ habe sie sofort inspiriert.

Preisverleihung mit Festakt

In ihrem Apenser Atelier hat sie für ihr Kunstobjekt aus Porzellanmasse winzige Becher von Hand gefertigt und sie kunstvoll auf Drahtgewebe geknüpft. Die Preisträger werden in der Endrunde am 16. Juli ermittelt, die Preisverleihung findet im Rahmen eines Festaktes mit gleichzeitiger Ausstellungseröffnung am 7. August im Kunsthaus Frankenthal statt. Bereits die Teilnahme an dem renommierten Wettbewerb sei eine hohe Auszeichnung, sagt Dorota Albers.

Ihren jährlichen „Tag des offenen Ateliers“ wird es dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht geben. Stattdessen bietet die Künstlerin aber einen ganz besonderen Einblick in ihr langjähriges Schaffen mit einem Video (www.dorota-albers-art.de/d/Reloaded-Video-2003.htm), in dem unter anderem auch ein interessanter Videoclip der bekannten und mittlerweile verstorbenen Filmemacherin Simone Peiter gezeigt wird. Außerdem können Termine für einen persönlichen Besuch ihrer Ausstellung im Atelier vereinbart werden. Das hat die Künstlerin in der Corona-Zeit völlig neu gestaltet, damit ihre Kunstwerke dort noch eindrucksvoller zur Geltung kommen.

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