Geduld ist manchmal eine Tugend B73: Nach dem Stau ist vor dem Stau

tk. Buxtehude. Wer derzeit zwischen Neu Wulmstorf und Hedendorf in beiden Fahrtrichtungen auf der B73 unterwegs ist, braucht jede Menge Geduld und auf jeden Fall deutlich mehr Zeit. Denn: Nach dem Stau ist vor dem Stau. Zwischen Neu Wulmstorf und Ovelgönne wird auf der B73 gebaut und die EVB saniert den Bahnübergang zwischen Buxtehude und Neukloster. Das heißt: Zwei Mal Zwangsstopp. Immerhin: Die Arbeiten der EVB sollen am gestrigen Freitag beendet worden sein.

Wer an den Bahnschienen öfter im Stau steht, stellt sich zwangsläufig die Frage: Wieso muss der Übergang von Hand schon lange, bevor ein Zug kommt, gesperrt werden? Dadurch wächst der Stau in beide Richtungen schließlich enorm an, reicht mitunter schon bis Ovelgönne oder Neukloster. Das WOCHENBLATT hat daher bei der EVB nachgefragt.

Bevor ein Zug den der Baustelle nächstgelegenen Bahnhof verlässt – in  diesem Fall sind das Apensen und Buxtehude -, muss der Posten an der B73 die Gleise abgesperrt haben. Diese Anweisung komme vom Fahrdienstleiter, erklärt die EVB. Der Zug darf erst am Bahnhof losfahren, wenn der Streckenposten gemeldet hat, dass der Übergang gesperrt ist. Gerade wenn die Züge aus Apensen kommen, verlängere sich dadurch die Schließzeit deutlich, so die EVB. 

Außerdem wollte das WOCHENBLATT von der EVB wissen, ob diese Baumaßnahmen mit anderen Institutionen abgestimmt wurden. Das sei geschehen, so die EVB. Beide Baustellen auf der B73 seien nicht verschiebbar gewesen. Die EVB liege mit ihren Arbeiten im Zeitplan, so dass der runderneuerte Übergang Freitagmittag freigegeben werde. 

Geduld ist auf der B73 aber weiterhin gefragt. Zwischen Ovelgönne und Neu Wulmstorf wird voraussichtlich noch bis zum 17. Oktober gebaut.

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