Homeschooling: WOCHENBLATT fragt sein Leser Schule zuhause: Top oder Flop?

(tk). Montagmorgen in Deutschland: Zehntausende Schüler loggen sich in ihre Homeschooling-Plattformen ein – theoretisch. Denn vielerorts bricht das Netz zusammen. Die Server waren schlichtweg überlastet, als sich etwa mit dem Ende der Weihnachtsferien in Niedersachsen die Schüler online zurückmeldeten. Statt Begrüßung im Videochat gab es einen schwarzen Monitor.

Ist das ein Sinnbild dafür, dass es seit dem Ende der Sommerferien, und damit der Rückkehr in eine Art schulischer Normalität mit Präsenzunterricht, keine Anstrengungen gegeben hat, einen zweiten Lockdown samt geschlossener Schulen vorzubereiten? Das WOCHENBLATT hat bei Schulen und Schulträgern in den Landkreisen Stade und Harburg nachgefragt: Was hat sich seit dem Corona-Sommer 2020 getan?

Es hakt an vielen Stellen, aber eine pauschale Kritik, dass die Verbesserung von Infrastruktur und die Ausstattung mit Endgeräten verschlafen wurde, trifft nicht überall zu. Beispiel: Die Hansestadt Buxtehude hat als Schulträger für elf Schulen 420 iPads für Schüler aus benachteiligten Familien besorgt, der Landkreis Harburg hat seine Schulen mit 343 iPads und 929 Notebooks ausgestattet. Und: Wenn Leitungen kollabieren, weil sie nur Geschwindigkeiten aus der Internet-Steinzeit zulassen, sind weder Schulen noch Schulträger verantwortlich. Hier haben Bund und Land gemeinsam und über Jahre geschlafen – was sich jetzt beim Homeschooling und natürlich gleichermaßen im Homeoffice rächt.

Wie läuft es bei Ihnen?

Machen Sie bei unserer Umfrage mit: Wie läuft das Homeschooling bei Ihnen? Gibt es Probleme mit Technik oder Lerninhalten? Was sehen Sie an Verbesserungsbedarf?
Die Redaktion freut sich über Mails von Schülern, Eltern und Lehrern an red-bux@kreiszeitung.net (für den Landkreis Stade) und red-buch@kreiszeitung.net (für den Landkreis Harburg)  mit dem Betreff Homeschooling.

420 Tablets für Schüler gekauft

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