Kontroll- und Ausbesserungsarbeiten mit Trockenlegung Arbeiten am Sperrwerk

sla. Lühe. Das Lühe-Sperrwerk, das 1968 in Betrieb ging, wird zwischen 100 und 190 mal pro Jahr geschlossen, um das tiefergelegene Hinterland mit den Ortschaften Mittelnkirchen, Guderhandviertel und Horneburg vor Überschwemmungen zu schützen. Nun begann der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) mit umfangreichen Kontroll- und Ausbesserungsarbeiten. „Gegenstand der Kontrolltätigkeiten sind eine routinemäßige Bauwerkshauptprüfung sowie eine Gewährleistungsabnahme für das im Jahr 2015 grundsanierte äußere Stemmtorpaar“, erklärt Birgit Baumann vom NLWKN in Stade. Für die bevorstehenden Arbeiten wird das Sperrwerk mit Hilfe zweier Revisionsverschlüsse und dem Einsatz von Pumpen trockengelegt. Nach dem Reinigen der Kammer und dem Aufbau der Gerüste und des Treppenturms beginnen die eigentlichen Arbeiten, die voraussichtlich bis zum 22. Juli andauern werden. „Bereits absehbar ist, dass wir Kantenschutz und Dichthölzer erneuern werden, ansonsten werden alle beweglichen und statischen Teile der Anlage im Rahmen der Bauwerkshauptprüfung und der Gewährleistungsabnahme für das äußere Stemmtorpaar intensiv begutachtet und eventuell daraus resultierender Reparaturbedarf erledigt“, ergänzt Baumann. Neben den Arbeiten im trockengelegten Sperrwerk gehört dazu auch der Einsatz von Tauchern vor und hinter dem Bauwerk, die Spundwände und Dalben überprüfen, sowie eine Laserscanvermessung der gesamten Anlage.
Den Abschluss der Kontroll- und Instandsetzungsarbeiten erwartet der NLWKN für den 22. Juli, so dass am 23. Juli die Sperrwerkskammer wieder geflutet werden kann.

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