Nach Corona-Ausbruch Heimbewohner im „Haus an den Moorlanden“ gut versorgt

bim. Neu Wulmstorf. „Bis auf einen besuchen die Hausärzte die Heimbewohner nicht mehr“, berichtete ein besorgter WOCHENBLATT-Leser, dessen 92-jährige Mutter im Neu Wulmstorfer Seniorenheim „Haus an den Moorlanden“ lebt. Wie berichtet, waren dort Ende September 46 Bewohner und zehn Mitarbeiter positiv auf das COVID-19-Virus getestet worden, zehn Bewohner sind inzwischen verstorben. Doch auch wenn es nicht unbedingt die vertrauten Ärzte sind: Korian Deutschland AG als Betreibein der Einrichtung versichet, dass die medizinische Versorgung gewährleistet ist.
Für das „Haus an den Moorlanden“ wurden strikte Hygienemaßnahmen angeordnet. Besucher dürfen das Heim derzeit nicht betreten.
„Jeder Bewohner hat ein Recht auf freie Arztwahl. Dieses Recht können und dürfen wir nicht einschränken. Die behandelnden Ärzte haben jederzeit Zutritt zur Einrichtung. Wir haben aber keinen Einfluss darauf, ob ein Arzt seinen Patienten derzeit besuchen will oder nicht. Diese Entscheidung obliegt dem Arzt selbst“, erläutert Tanja Kurz, Sprecherin der Korian Deutschland AG.
„Wir sind sehr froh, dass die ärztliche Versorgung unserer Bewohner weiterhin sichergestellt ist: Wir haben zwei Ärzte, die regelmäßig in die Einrichtung kommen und bei Bedarf unsere Bewohner visitieren und behandeln. Mit anderen Ärzten stehen wir telefonisch in Kontakt. Auch der zuständige Amtsarzt hat sich vom Gesundheitszustand unserer Bewohner überzeugt. Wir sind zudem in täglichem und engem Austausch mit den zuständigen Behörden, sprechen alle Maßnahmen ab“, erläutert Tanja Kurz. Die Pflegekräfte würden die Visiten begleiten und die Ärzte über die Biografie und Anamnese der Bewohner informieren sowie gegebenenfalls Rezepte telefonisch anfordern.

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