Neue Filme sind noch Mangelware Klassiker statt Blockbuster im City Kino Buxtehude

jab. Buxtehude. Gruselig, kalt und leise, so beschreibt Theaterleiter Simon Balimann vom City Kino Buxtehude seine Eindrücke, als er während der Corona-Beschränkungen in den Kinosälen unterwegs war. Doch nun kommt wieder Leben in die Bude. Aufgrund der weiteren Lockerungen steht dem Kinovergnügen kaum noch etwas im Weg.

„Erst jetzt, wo die Besucher die Masken nicht während der gesamten Filmzeit tragen müssen, haben wir uns entschieden, das Kino langsam zu öffnen“, so Balimann. Zwei Stunden mit Maske im Kino sitzen, ohne Snacks und Getränke, das geht für ihn gar nicht. Inzwischen kann die Mund-Nasen-Maske auf dem Sitz ausgezogen werden. Innerhalb des Kinos gelten ansonsten wie überall üblich die Hygiene-Bestimmungen, Mitarbeiter tragen zudem Mund-Nasen-Masken und Handschuhe. Die Spielzeiten wurden auseinandergezogen, damit der Kontakt zwischen den Besuchern möglichst minimiert wird.

Zwar freut sich der Theaterleiter darüber, Gäste begrüßen zu können. Dabei lockt das Kino noch nicht mit den neuesten Blockbustern. Denn die seien derzeit Mangelware. Aber nicht, weil keine neuen Filme vorhanden seien, sondern weil weltweit nicht alle Kinos geöffnet haben. Dadurch wurden diverse Filmstarts vorerst verschoben. Balimann hofft daher auf europäische bzw. deutsche Produktionen, die er im Buxtehuder Kino zeigen kann.

Ansonsten werden Filme gezeigt, die schon einmal gelaufen sind. Dazu zählen Klassiker wie „Dirty Dancing“, der mit der besten Freundin inklusive Sekt und Häppchen zum Event wird, oder die „Blues Brothers“. Im Moment ist die Nachfrage noch etwas verhalten, so Balimann. Kinderfilme hingegen kommen richtig gut an. „Eltern und Kinder sind einfach froh, nach den langen Einschränkungen endlich wieder etwas unternehmen zu können.“

Wirtschaftlich ist der Betrieb allerdings noch lange nicht. Allerdings kämen den Betreibern die Verleiher bei den Klassikern preislich entgegen. Erst wenn die Plätze wegen der momentan geltenden Beschränkungen nicht mehr so streng limitiert sind, rentiere sich das Geschäft wieder. „Wir möchten jetzt einfach nur zeigen, dass wir noch da sind“, so Balimann.

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