Neues Vorstandsteam, neues Programm und Lust auf Kultur Der Kleinkunst-Igel startet in Buxtehude wieder durch

tk. Buxtehude. Neues Vorstandsteam, neues Programm mit einigen Hochkarätern und ein komplett überarbeiteter Auftritt mit runderneuerter Homepage: Der „Buxtehuder Kleinkunst-Igel“ geht in seine 41. Saison und setzt dabei neue Akzente. „Was bleibt, ist die hohe Qualität des Programms und der Anspruch, auch kritische Themen zu präsentieren“, sagt Achim von Arciszewski, der dem Verein vorsteht. „Auf die richtige Mischung kommt es an“, sagt Yvonne Siebels, die für die Pressearbeit verantwortlich ist.

Gesamten öffentlichen Auftritt überarbeitet

Achim von Arciszewski blickt kurz zurück: Als der alte Vorstand nicht mehr antreten wollte, wurden auf Anhieb keine Nachfolger gefunden. In dem frischgebackenen Vorruheständler fand sich ein kulturaffiner Macher. „Mal etwas anderes als Technik“, sagt der Ingenieur, der bei Airbus gearbeitet hat. Was ihm von Anfang an wichtig war: Nicht Einzelkämpfer zu sein, sondern ein aktives Team zu haben. Das ist gelungen.
„Wir haben den gesamten öffentlichen Auftritt überarbeitet und auch optisch frischer gemacht“, sagt Yvonne Siebels. Mehr und besser sichtbare Werbung für die Veranstaltungen der zurückliegenden Spielzeit haben Erfolge gebracht: „Wir haben die Zuschauerzahl verdoppelt“, freut sich Achim von Arciszewski. Was jetzt auch möglich ist: Die Tickets können über die Homepage gebucht werden. Zudem gibt es ein Catering, so dass vor Veranstaltungsbeginn Zeit für Smalltalk bei Snacks und Getränken ist.

Ab September präsentiert der neue Vorstand sein erstes eigenes Programm.  Dabei profitieren die Kulturmacher von der Arbeit der Vorgänger. „Der Kleinkunst-Igel hat in Deutschland in der Kabarettszene einen hervorragenden Ruf“, so von Arciszewski.

Neues Programm

Das neue Programm, das im September beginnt, bietet neben dem politischen Kabarett auch Neues: Etwa Poetry Slam (Sa., 7.11, 20 Uhr, Aula Süd) oder eine Kooperationsveranstaltung mit der Halepaghenschule und dem bekannten Autoren Hasnain Kazim über Populismus und Rassismus (Do., 28. Jan., 19.30 Uhr, HPS-Aula).

Zum Auftakt kommt Stefan Gwildis mit seinem Programm „gwildis liest storm. der schimmelreiter“ (19. September, 20 Uhr, HPS-Aula).

Weitere Termine mit bekannten Namen: Chin Meyer „Leben im Plus“ (Sa., 21. November, 20 Uhr, Aula Süd); Dave Davies („Ruhig Brauner! Demokratie ist nichts für Lappen“, 4. Dezember, 20 Uhr, Aula Süd) und als Lokalmatadoren mit Partygarantie „Reis Against the Spülmachine“ am Sonntag, 27. Dezember, um 20 Uhr in der HPS-Aula.

Lust auf Kultur

Das Thema Veranstaltungen und Corona haben die Kleinkunst-Igel-Macher dabei nicht ausgeblendet. Aber: „Wenn man nichts macht, dann passiert auch nichts“, sagt Achim von Arciszewski, der überzeugt ist, dass die Menschen verstärkt Lust auf Kultur haben. Bei den ersten Veranstaltungen werde vermutlich aufs Catering verzichtet und möglicherweise sei die größere HPS-Aula statt der Aula Süd der bessere Spielort.

Von vornherein auf den Programmstart im September zu verzichten – das kommt nicht in Frage. Der Vorstand vom Kleinkunst-Igel ist mit Herzblut dabei. Das, was sie planen, sollen die Fans von Kabarett und Comedy auch genießen können – live auf der Bühne und nicht als Stream.

Tickets und Infos für alle Veranstaltungen: www.kleinkunst-igel.de

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