Nils Heitkamp: erst FSJler und dann die Ausbildung Helfen ist genau sein Ding

sla. Elstorf. Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bietet jungen Menschen die Möglichkeit, in ein vielseitiges Berufsfeld reinzuschnuppern. Manchmal öffnen einem diese Erfahrungen ungeahnte Türen, wie etwa bei Nils Heitkamp.
„Die persönliche Hilfe von Mensch zu Mensch ist genau mein Ding! Heute weiß ich das. Nach meinem Schulabschluss mit 18 Jahren wusste ich das noch nicht so genau“, erzählt der 22-Jährige. Während seines FSJ bei den Johannitern lernte er in den Bereichen Fahrdienst und Hausnotruf-Einsatzdienst, sich zu organisieren, selbstständig sowie im Team zu arbeiten und mit Menschen umzugehen, die aufgrund von Krankheit ein eingeschränktes Leben führen müssen. Im Anschluss an sein FSJ absolvierte Heitkamp, der sich auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Meckelfeld engagiert, eine dreijährige Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen bei den Johannitern. Die Ausbildung schloss er mit Bravour ab, bewarb sich danach für die Ausbildung als Notfallsanitäter. Seit einem Jahr arbeitet er an der Johanniter-Rettungswache in Elstorf. „Dass ich in diesem Beruf genau richtig bin, merke ich jeden Tag“, strahlt Heitkamp, der auch die besonderen Herausforderungen während der Corona-Zeit gut meisterte. Rückblickend ist sich der Meckelfelder sicher: „Ich bin froh, dass ich nach dem Schulabschluss nicht sofort eine Ausbildung begonnen habe, sondern die Zeit genutzt habe, um ein FSJ zur Orientierung zu machen.“
Bei dem Johanniter Regionalverband Harburg gibt es derzeit noch freie Stellen für ein Freiwilliges Soziales Jahr ab August 2020. Detaillierte Informationen dazu unter www.johanniter.de/harburg-fsj

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