Ökumenische Aktion der christlichen Kirchen in Buxtehude Durchatmen, Kraft schöpfen und innehalten

tk. Buxtehude. Seit anderthalb Jahren hat Corona das Leben fest im Griff und lässt uns nicht los. Die drohende vierte Welle führt vor Augen: Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei. Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Buxtehude will am kommenden Sonntag und in der Folgewoche Gelegenheit zum Innehalten, zum Trauern, aber auch für den Blick auf Positives bieten. „Die Fürsorge und das Miteinander sind auch etwas, was viele Menschen erlebt haben“, sagt Katrin Sobanja, Gemeindereferentin der katholischen Pfarrei Mariä Himmelfahrt. Paulus-Pastorin Dr. Uta Ihrke-Buchroth ergänzt: „Unsere Andacht heißt Durchatmen – und das ist auch ein guter Leitgedanke für die Aktion.“

Neben den beiden Gemeinden sind St. Petri, die Jesusgemeinde, die Freie Evangelische Gemeinde sowie die Neue Apostolische Gemeinde in der Arbeitsgemeinschaft aktiv und beteiligen sich an der ökumenischen Aktion am Sonntag. Die Gotteshäuser sind offen und die Menschen sind eingeladen, dort hinzukommen. „Viele Menschen haben sehr gelitten und manche machen sich große Sorgen“, so Pastorin Ihrke-Buchroth. Sie haben vielleicht geliebte Menschen verloren, Angst um Job und finanzielle Zukunft oder standen als Familie mit Homeoffice und Homeschooling unter ganz besonderem Druck. „Diese Verletzungen können vor Gott gebracht werden“, sagt Katrin Sobanja.

Am ökumenischen Aktionstag wird symbolisch das Traurige aber auch das Gute veranschaulicht. Jeder der mag, bekommt in den Kirchen eine Scherbe und eine Blume. Die Tonscherbe steht für das, was zerbrochen ist und die Blume für das Schöne. Außerdem gibt es ein Stück Kreide. „Malen Sie ein Herz vor die Tür von Menschen, die ihnen in dieser schweren Zeit zur Seite standen“, wünschen sich Katrin Sobanja und Uta Ihrke-Buchroth, „als Dank für die Kümmerer“.

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