Positive Resonanz der Museumsfans nach der Eröffnung 200 Besucher in drei Tagen im neuen Buxtehude Museum

sla. Buxtehude. Am vergangenen Dienstag wurde nach sechsjähriger Umbauphase das Buxtehude Museum für die Öffentlichkeit eröffnet. Erstes Fazit: Es wird sehr gut angenommen, wie sich das WOCHENBLATT bei einem Besuch überzeugen konnte. „In den ersten drei Tagen kamen bereits über 200 Besucher“, sagt Maja Lange, die an der Kasse des komplett sanierten Museums sitzt und sich den Job im Wechsel mit ihrer Kollegin Susi Milewski teil. Gleichermaßen Einheimische wie Touristen und vor allem auch Familien mit Kindern nutzten bereits das Angebot zu einer Zeitreise durch Buxtehude von gestern bis heute. Bei den momentan schwülen Witterungsverhältnissen laden die klimatisierten Räume des Museums zu einem angenehmen Aufenthalt ein. Das Café mit idyllischem Innenhof hat allerdings noch bis Mitte August geschlossen.

Lieselotte und Erik Engwicht aus der Oberlausitz lauschen den „typisch Buxtehude!“-Geschichten Fotos:slahochgeladen von Susanne Laudien

Museums-Besucher wie Lieselotte und Erik Engwicht aus der Oberlausitz etwa, die zu Besuch bei ihrer Tochter in Buxtehude sind, freuen sich auf den informativen Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen des Museums.

Liane und Jürgen Wulf aus Buxtehude in der Sonderausstellung zur Stadtgeschichtehochgeladen von Susanne Laudien

Aus der Zeitung haben Liane und Jürgen Wulf aus Buxtehude von der Wiedereröffnung erfahren und möchten sich gleich selber einen Eindruck verschaffen: „Die Fertigstellung hat ja lange gedauert“, sagt Jürgen Wulf. Besonders neugierig ist das Buxtehuder Ehepaar aus Altkloster auf die Ausstellung zum Immenbecker Gräberfeld im Obergeschoss. Dort werden die Ausgrabungsarbeiten und die Fundstücke ausführlich dokumentiert und können mit allen Sinnen und interaktiven Installationen erkundet werden. Aber auch die Sonderausstellung zu 140 Jahre Stadtgeschichte hat die Besucher in den Bann gezogen. Sie bietet neben historischen Werken u.a. auch jüngste Einblicke in den Umbau des Buxtehude Museums – von der Bauphase bis zur aufwendigen Umlagerung von Ausstellungsobjekten. Das Musemsteam mit Leiterin Dr. Susanne B. Keller beschäftigt sich in diesen Tagen mit dem Resümee über den Museumsumbau. Zur Sanierung des benachbarten Heimatmuseums sei bereits ein Gutachten in Auftrag gegeben. Die Arbeiten hierzu werden aber frühestens in zwei Jahren beginnen, so die Museumsleiterin.

Akustische Information: Das Immenbecker Gräberfeld kann mit allen Sinnen erkundet werden hochgeladen von Susanne Laudien

Am Ende des beeindruckenden Rundgangs durch das Buxtehude Museum gibt es im Musems-Shop noch verschiedene Souvenirs als Erinnerung an den Besuch wie Postkarten und Lesezeichen mit Kunstwerken, aber auch die beliebten Mecki-Karten sowie für je fünf Euro Plakate zum neuen Buxtehude Museum mit unterschiedlichen Motiven. Ebenso finden sich hier Stadtkarten und Lektüre zur Hansestadt, um nach dem Museums-Besuch die ganze Hansestadt zu erkunden. „Der neue Eingang am Petri-Platz hat viele Vorteile“, sagt Maja Lange. Immer wieder würden bei ihr Besucher vorbeischauen, die sich auch Tipps und Gratis-Informationen zur Stadt abholen. Der Besuch des Buxtehude Museums ist übrigens bis zum 5. September noch kostenlos.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung unter ( 04161-507970 oderper E-Mail an buchung@buxtehude-museum.de. www.buxtehudemuseum.de.

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