Solidaritätskundgebung mit den Black-Lives-Matter-Protesten Friedliche Demo gegen Rassismus und Gewalt in Buxtehude

sla. Buxtehude. Der Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in den USA hat auch Proteste in Deutschland ausgelöst. Zu einer Solidaritätsbekundung mit den „Black Lives Matter“-Protesten und dem weltweiten Kampf gegen Rassismus und Polizeigewalt in Buxtehude hatten die BI Menschenwürde im Landkreis Stade, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, Netzwerk für Vielfalt und Demokratie, solidarisches Netzwerk und die Stadtteileltern aufgerufen.

Einige der Initiatoren forderten in ihren Reden auf, dass Schluss sein müsse mit Unterdrückung und Benachteiligung von Minderheiten. Rund 70 Personen nahmen an der Demo auf dem St.Petri-Platz teil. Ingrid Smerdka-Arhelger, stellvertretende Vorsitzende der BI Menschenwürde, erinnerte unter anderem in ihrer Rede an den Fall im Landkreis Stade, als im vergangenen Jahr ein Afghane in Bützfleth von einen Polizisten erschossen wurde.

Spontan entschloss sich auch der Neu Wulmstorfer Edward D. Robertson zu einer Rede. Der 25-Jährige hat nach eigenen Angaben selbst Gewalt durch Polizisten erfahren, als er in einem Dorf in der Nordheide von Polizisten gewaltsam eines öffentlichen Platzes verwiesen wurde. Er dankte den Teilnehmern der Demo, dass sie sich gegen Rassismus engagieren.

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