Street-Art-Session an der St.-Paulus-Kirche am 19. September Neue Projekt in Buxtehude: Kunst gegen Rassismus

sla. Buxtehude. „Art against Racism“ heißt ein neues Kunstprojekt, zu dem am Sonntag, 19. September, um 16 Uhr, an der St.-Paulus-Kirche eine Open-Air-Vernissage stattfindet. Initiiert wurde es von der Jugendgruppe „MinorityPoint“, der Initiative „Solidarität Grenzenlos“ und der St.-Paulus-Gemeinde. „Dieses Projekt ist ein Zusammenspiel aus persönlicher Konfrontation, gemeinsamer Diskussion und kreativem Ausdruck zum Thema Rassismus“, sagt die Buxtehuderin Kira Emily El-Harake, die kürzlich die Jugendgruppe „MinorityPoint“ als Treffpunkt für Minderheiten ins Leben rief. Seit Juli treffen sich Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund in regelmäßigen Kreativworkshops unter Anleitung von Künstlerinnen und Künstlern, um sich gemeinsam mit dem Thema Rassismus auseinanderzusetzen. Themen wie: Was ist Rassismus? Alltagsrassismus, Lyrik zwischen den Zeilen, Entwicklung von Motiven wurden u.a. in den regelmäßigen Workshops behandelt. Alle Ergebnisse und Erkenntnisse bilden schließlich den Grundbaustein für eine Street-Art-Session, bei der auf legalen Sprayflächen anti-rassistische Kunstwerke entstehen sollen.
Die Teilnehmenden möchten damit die Öffentlichkeit auf das Thema Rassismus aufmerksam machen. Ziel der Workshops und des Projektes: Am Ende sollen die Teilnehmenden mehr über Rassismus wissen und in der Lage sein, sich selbst besser gegen Rassismus und Diskriminierung stark zu machen. Ihre Auseinandersetzung mit dem Thema und ihre Entwicklung wird dokumentiert, um dadurch auch andere zu inspirieren. Von der Vernissage wird zudem ein Film auf Instagram veröffentlicht.

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