UWG macht ungewöhnlichen Vorschlag Ein Lärmschutzdeckel für die B3neu

nw/sla. Neu Wulmstorf. Um die Diskussion zum Bau der Umgehungsstraße Elstorf zu entschärfen, macht die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG)/Freie Wählergemeinschaft jetzt einen ungewöhnlichen Vorschlag: Teile der B3neu sollen in einem ca. acht Meter tiefen Schacht verlaufen und mit einem Deckel versehen werden.
Der Deckel sollte nicht unbedingt befahrbar sein, sondern nur den Verkehrslärm in dem so entstandenen Tunnel halten.
„Sicher führt das zu Mehrkosten, aber es gilt abzuwägen, was zum Beispiel eine geänderte Trassenführung kosten würde, und die Planungszeitverlängerung wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch Mehrkosten durch Preissteigerungen mit sich bringen“, sagt Jan Lüdemann, Fraktionsvorsitzender der UWG. Es sei nachvollziehbar, dass bei einem Straßenneubau die Interessen der Anwohner in dem relativ eng bebauten Umland tangiert werden.
„Die Bürgerbeteiligung erschien uns vorbildlich und die vorrangige Befassung von Dr. Althusmann (CDU) mit diesem Thema macht Mut“, so der Fraktionsvorsitzende. Mit Sorge sieht er jedoch die Aktionen der Bürgerinitiative Elstorf, die einen Forderungskatalog entwickelt und einen Rechtsanwalt beauftragt hat.
„Die geforderte Trassenverlegung würde nicht nur den ehrgeizigen Zeitplan gefährden, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch andere Bürger-Initiativen auf den Plan rufen“ befürchtet Lüders.

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