Vanessa Spors und Florentine Andresen arbeiten im Kulturbüro Jüngere Generation für Buxtehuder Kultur begeistern

tk. Buxtehude. Die Begeisterung ist Vanessa Spors und Florentine Andresen (beide 19) bei jedem Satz über ihre Arbeit anzumerken: Sie machen ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur im Kulturbüro der Stadt Buxtehude. Vanessa ist die aktuelle FSJlerin und Florentine, ihre Vorgängerin, hat noch um ein paar Monate verlängert. „Mega-interessant“, sagen beide. Neben Vorbereitung und Organisation der städtischen Kulturarbeit sehen sie sich auch als Kulturbotschafterinnen für ihre Generation. ‚“Viele wissen gar nicht, was es an spannenden Veranstaltungen gibt“, meint Vanessa.

Zum FSJ Kultur sind die beiden Freundinnen, die an der HPS Abi gemacht haben und beide Kunst als Leistungskurs gewählt hatten, aus ähnlichen Gründen gekommen. „Ich wollte nach dem Abi ein Überbrückungsjahr machen und dabei etwas Interessantes machen“, sagte Florentine. Vanessa musste im Frühjahr wegen Corona nach einem halben Jahr eine Weltreise beenden und hatte eine ähnliche Motivation, sich für das FSJ zu bewerben. Was beide spannend finden: „Wir können alles machen.“ Vorbereitung und Begleitung von Veranstaltungen, Planung städtischer Kulturevents – „wir sind Teil des Teams und bei allem dabei“, sagen beide. Auch wenn Corona vieles gestoppt hat, allmählich fährt das kulturelle Leben wieder hoch.

„Wir sind immer eingebunden“, sagt Vanessa. Das Team aus dem Kulturbüro und dem Stadtmarketing lässt die beiden FSJlerinnen weder außen vor noch bei Fragen allein. „Es bringt uns echt weiter, wie viel Neues wir hier lernen“, sagt Florentine. Sie will auf jeden Fall mit Kunst und Kultur weitermachen und plant ein Kunststudium. Einen solchen Weg könnte sich Vanessa auch vorstellen, zieht aufgrund ihrer Arbeit im Kulturbüro aber auch Marketing in Erwägung.

Ein Projekt, das beide noch gemeinsam voranbringen wollen: Über Kultur, auch Veranstaltungen auf der Halepaghenbühne, Jugendliche und junge Erwachsene besser zu informieren. Dafür soll es eine Instagram-Seite geben. „Viele aus unserer Generation wissen gar nicht, was Cooles auf der Bühne läuft, obwohl sie zur Halepaghenschule gehen“, sagt Florentine. Vanessa ergänzt: „Ich bin auch an den Plakaten vorbeigegangen und hatte anderes im Kopf.“ Das solle sich in Zukunft ändern.

Allen Schulabgängern empfehlen die beiden FSJlerinnen, über einen solchen Weg für sich nachzudenken. Neben der Arbeit im Kulturbüro und dem Stadtmarketing sind beide auch von den Seminaren begeistert, die bei jedem FSJ dazugehören. 

Sorge, dass die Freiwilligen fast nur für langweilige Tätigkeiten eingespannt werden, müsse im Buxtehuder Kulturbüro niemand haben. „Kaffee kochen habe ich erst jetzt, lange nach dem offiziellen Ende meines Freiwilligen sozialen Jahres gelernt“, sagt Florentine.

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