WOCHENBLATT-Leser schicken tolle Reh-Fotos Ob schwarz, ob braun – niedlich anzuschau’n

(bim). „Kein schwarzes Schaf, ein schwarzes Reh!“ – Darüber berichtete das WOCHENBLATT in der vergangenen Samstagsausgabe. Die Naturfotografen Hermann Gehlken aus Ahlerstedt und Olaf Krause aus Stelle haben sogar etliche Bilder von schwarzen Rehen „geschossen“. Laut einer Jäger-Fachzeitschrift liegt der Anteil der dunklen Rehe in Norddeutschland bei deutlich über 20 Prozent.
„Wahrscheinlich sind es rund um Ahlerstedt mindestens drei verschiedene schwarze Rehe“, vermutet Hermann Gehlken. „Dass es die schwarzen Rehe hauptsächlich in Norddeutschland gibt, darauf hat mich mein Bruder aufmerksam gemacht, der seit vielen Jahren in der Schweiz lebt und auch fotografiert. Da gibt es keine schwarzen Rehe, und ein solches fehlte ihm noch in der Sammlung. Ich habe hier mit einem Jäger gesprochen, der das schwarze Reh in seinem Revier erhalten wollte. Leider ist es dann einem Verkehrsunfall zum Opfer gefallen“, bedauert Hermann Gehlken.
„Das ist nicht so ungewöhnlich. Wir hatten am Achterdeich in Stelle über Jahre ein schwarzes Reh auf der Weide hinter dem Haus. Es hat sogar seinen Nachwuchs (leider nicht schwarz!) mitgebracht. Auf eine Bitte an den damaligen Jagdpächter wurde mir versprochen, das Reh nicht zu schießen“, berichtet Olaf Krause.
Die Aufnahme eines weißen Rehs gelang Niels Hentrich aus Buxtehude vor einigen Tagen in Regesbostel am Wäldchen an der Straße „Zum Hohen Berg“. Auch ihm ist schon mal ein schwarzes Reh begegnet. „Ein schwarzes Reh ist Sonntag bei Staersbek in einem Dreier-Rudel über die Straße gelaufen“, berichtet Niels Hentrich.

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