WOCHENBLATT-Serie zum Thema Nachhaltigkeit Buxtehudes Klimaschutzmanagerin Ann-Kathrin Murphy gibt Tipps zum nachhaltigem Einkaufen

Nachhaltig einkaufen – das Klima schützen und den regionalen Einzelhandel stärken – dazu regen die Buxtehuder Klimaschutzmanagerin Ann-Kathrin Murphy und die Initiative „Buxtehude im Wandel“ an. In der Nachhaltigkeitsserie, die das WOCHENBLATT in lockerer Reihenfolge veröffentlicht, gibt die Initiative leicht umzusetzende Tipps für den Alltag, dieses Mal zum nachhaltigen Konsum.
„Die Corona-Krise hat auch unser Konsumverhalten verändert, denn der Lockdown fördert das Onlineshopping“, weiß Ann-Kathrin Murphy. Vorab: Egal ob man online oder im Geschäft vor Ort einkauft – nachhaltig zu konsumieren heißt grundsätzlich, sich vor einem Neukauf die Frage zu stellen: Muss man neu kaufen oder kann man etwas wiederverwenden, reparieren, ausleihen, tauschen oder recyceln?
„Es ist natürlich sehr bequem, vom Sofa aus online zu bestellen“, so die Klimaschutzmanagerin. Dabei wird jedoch nicht beachtet, dass sich auch digitale Einkäufe auf das Klima auswirken. Denn beim Onlineshoppen werden viel CO₂ und andere klimaschädliche Emissionen produziert, es wird viel Energie durch Server, Lagerung sowie Transport der Ware verbraucht und es fällt viel Verpackungsmüll an.
Ein weiterer Aspekt, der Beachtung verdient, ist, dass die eigene Region an Lebensqualität verliert, wenn die Verbraucher anderswo einkaufen. Geschäfte vor Ort müssen schließen, die Region verliert damit Arbeitsplätze, diverse finanzielle Förderungen, die viele Unternehmer vor Ort leisten, und Treffpunkte für Verbraucher.

Radfahren im Winter: Die Initiative „Buxtehude im Wandel“ gibt Tipps

Was kann man also beachten?
Genau hinschauen, wo man bestellt. Am besten bei einem regionalen Unternehmen. Viele lokale Einzelhändler haben bereits einen Onlineshop oder bieten einen Online- oder telefonischen Bestellservice an. Die Ware wird entweder geliefert oder kann vor Ort angeholt werden.
Mittlerweile existieren zahlreiche regionale E-Commerce-Plattformen. So sind z.B. auf städtischen Übersichtsplattformen wie https://stade.city-map.de/01010000/onlineshops und www.buxtehudehilft.de viele Einzelhändler aus verschiedensten Branchen gelistet, die Online-Bestellungen zum Selbstabholen anbieten oder liefern.
Direkt über die Händler vor Ort informieren, die nachhaltige Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Viele lokale Unternehmen sind im Klimaschutz aktiv und bieten nachhaltig hergestellte Waren. So findet man z.B. Infos über ökologische Lebensmittel und Bekleidung, Second Hand, Sharing und Reparaturmöglichkeiten unter https://buxtehude-im-wandel.de/index.php/orte/
Regionale Lebensmittel können auch in Hofläden in der Nähe gekauft werden. Diese findet man z.B. auch im Internet über https://www.mein-bauernhof.de/
Buxtuell App nutzen. Im Branchenbuch gibt es ebenfalls eine Übersicht von Buxtehuder Händlern.
Weitere Informationen finden sich unter https://buxtehude-im-wandel.de und auch immer wieder im WOCHENBLATT sowie unter www.kreiszeitung-wochenblatt.de unter dem Suchbegriff nachhaltig oder Nachhaltigkeit.

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