Außenstelle der Grundschule Altkloster Grundschule Hedendorf ist gerettet

tk. Hedendorf. „Das Damoklesschwert Schulschließung scheint vom Tisch“, freut sich Hedendorfs Ortsbürgermeisterin Birgit Butter (CDU). Sie ist auch Ratsfrau und Mitglied im Buxtehuder Schulausschuss. Dort wurde kürzlich von der Verwaltung bekanntgegeben, dass die kleine Grundschule eine Außenstelle der Grundschule Altkloster werden soll. „Dafür gibt es breite Zustimmung bei allen Beteiligten“, so Butter.

Es sei immer aufs Neue eine Zitterpartie gewesen, ob die Minischule in Hedendorf noch lange Bestand habe. „Eine Klasse mit elf Schülerinnen und Schülern ist pädagogisch zwar hervorragend, auf Dauer aber mit dem Risiko der Schulschließung verbunden“, sagt die Ortsbürgermeisterin. Hinzu kommt, dass die Stelle der Leitung mehrfach ausgeschrieben wurde, doch  Bewerbungen blieben aus. So wurde Hedendorf kommissarisch von anderen Schulen aus geleitet. Zwei Jahre lang hatte das Altklosters Ex-Schulleiter Ulrich Mayntz gemacht, der mehr als einem Jahr das organisatorische Zusammengehen beider Schulen als bestmöglichen Weg bezeichnete.

Das sieht auch Birgit Butter so. Die Personalressourcen werden dadurch sehr viel größer. Bei Krankheitsfällen von Lehrerinnen, die in der kleinen Schule durchaus zu Unterrichtsausfällen geführt haben, könne es jetzt leichter Hilfe aus Altkloster geben.

Auch wenn sich jetzt eine einvernehmliche Lösung abzeichnet – die gesamte Schul- und Kita-Landschaft in Hedendorf und Neukloster wird früher oder später wieder zum Thema werden.  Sowohl in Hedendorf als auch in Neukloster müssen die Schulen saniert werden. Eine Idee, nämlich eine gemeinsame Schule in Neukloster und eine runderneuerte größere Kita in Hedendorf fand nach intensiver Debatte keine Mehrheit.  Wenn die großen Buxtehuder Schulbaumaßnahmen wie Campus Süd (20 Mio. Euro Investitionskosten) und Halepaghenschule (rd. 16. Mio Euro) sowie die neue Halle Nord (rd. 20, Mio) „verdaut“ sind, werden Hedendorf und Neukloster wieder in den Fokus der Beratungen rücken. Nicht zu vergessen: Auch die künftige  „Mutterschule“ in Altkloster wird baulich nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag so aussehen wie heute. Die kleine Sporthalle ähnelt schon jetzt mehr einem „Turnmuseum“ als einer Schulsporthalle.

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