AVW-Projekt an der Bahnstraße nimmt weitere Planungshürde Bald 150 neue Wohnungen in Buxtehude

tk. Buxtehude. Die Pläne für den Bau von fünf Mehrfamilienhäusern an der Bahnstraße in Buxtehude durch die AVW Immobilien AG werden jetzt öffentlich ausgelegt. Die Projektverantwortliche der AVW, Daniela Nicolas-Pries, und Planerin Lisa Walter stellten den aktuellen Stand der Dinge im Stadtplanungsausschuss vor.

Die Eckpunkte: Es entstehen fünf unterschiedlich große Häuser mit zwei bis vier Geschossen. Insgesamt werden 150 Wohnungen entstehen. Das gesamte Grundstück bekommt eine Tiefgarage. Alle Dächer werden begrünt. Weil die Neubauten drei Meter tiefer liegen als die Bahnstraße, werden sie die bestehenden Gebäude nicht überragen. Nebeneffekt für die Anwohner: besserer Schallschutz. Die Zufahrt erfolgt über eine Rampe. Der Bahnhof bzw. der P&R-Platz, die sich in unmittelbarer Nähe befinden, sind über eine Treppe erreichbar, die eine Rampe bekommt, um Räder schieben zu können.

Die Sorge der Anwohner vor einer deutlichen Mehrbelastung durch Verkehr sei nach Ansicht der Projektverantwortlichen mittels entzerrender Maßnahmen, Zu- und Abfahrt über mehrere Straßen, entkräftet worden. Wobei eine Buxtehuderin, die in der Nähe der Kreuzung Café Port wohnt, zu bedenken gab, dass eine weitere Zunahme des Verkehrs den ohnehin überlasteten Knotenpunkt zum Stillstand vor der roten Ampel führen werde. Stadtplanerin Annette Mojik-Schneede kennt die missliche Lage dort, sagt aber: „Eine Veränderung der Schaltung ist nicht nur bei einer Ampel möglich.“ Das ziehe ein ganzes Bündel an Maßnahmen nach sich und sei zudem teuer. Wenn die Ampelsteuerung auf dem Prüfstand stehe, müsse dieser Knotenpunkt aber unbedingt einbezogen werden.
Einstimmig wurde die Planauslegung beschlossen.

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