Buxtehudes Bürgermeisterin bleibt im Amt Katja Oldenburg-Schmidt hat souverän gesiegt

tk. Buxtehude. Katja Oldenburg-Schmidt (parteilos) bleibt Buxtehudes Bürgermeisterin. Sie fuhr einen souveränen und in dieser Höhe selbst von ihr nicht erwarteten Sieg mit 66,11 Prozent aller Stimmen bei der Buxtehuder Bürgermeisterwahl ein. Michael Lemke, ihr Gegenkandidat von den Grünen, bekam nur 24,21 Prozent der Stimmen. Er hat sich von der politischen Bühne der Hansestadt verabschiedet. Für den Rat ist er nicht mehr angetreten. Katja Oldenburg-Schmidt war dagegen die strahlende Siegerin, die mit dem Ausruf „wir rocken Buxtehude“ triumphierte. Die Erklärung zum Wahlausgang von Lemke und den beiden anderen Bürgermeisterkandidaten Benjamin Koch-Böhnke (Linke 4,79 Prozent)) und Clemens Ultsch (Die PARTEI 4,89 Prozent), dass das Wahlergebnis vor allem dem Amtsinhaberinnen-Bonus geschuldet sei, greift allerdings zu kurz.

Tatsache ist: Oldenburg-Schmidt und Lemke haben sich beide mächtig ins Zeug gelegt. Der Wahlkampf in Buxtehude ums Spitzenamt war noch nie so intensiv wie in diesem Jahr. Hohe persönliche Präsenz und Social-Media-Aktivitäten haben beide vorzuweisen.

Dass Katja Oldenburg-Schmidt von der Auszählung des ersten Wahllokals an mit mehr als 60 Prozent in Führung lag, war dennoch überraschend. Viele hatten mit einer Stichwahl gerechnet.

Wahlergebnisse für den Buxtehuder Stadtrat

Michael Lemke, der 2014 ebenfalls als Bürgermeisterkandidat gegen Katja Oldenburg-Schmidt angetreten war, hatte damals 41.4 Prozent eingefahren – ein großer Achtungserfolg. Vom Aufwärtstrend der Grünen in Buxtehude, die in der Estestadt ohnehin eine starke Kraft sind, hat er dieses Mal nicht profitiert. Er sei „ein bisschen überrascht“, kommentierte Lemke am Wahlabend das Ergebnis, schließlich habe er Vollgas gegeben. „Der Stillstand geht weiter“, lautete seine Einschätzung für die kommenden Jahre mit Katja Oldenburg-Schmidt.

Genau das haben eine breite Mehrheit der Wählerinnen und Wähler anders gesehen: Katja Oldenburg-Schmidt ist es offenkundig gelungen zu kommunizieren, dass sie das persönlich zu Ende bringen will, was sie in Buxtehude angefangen hat. Etwa die Mega-Investitionsprojekte in Schulen und Sporthallenbau. Zudem hat sie offenbar auch auf dem urgrünen Terrain der Nachhaltigkeit gepunktet.

Sie dankte am Wahlabend ihren vielen Unterstützerinnen und Unterstützern und ihrer Familie. „Es war eine anstrengende, aber auch schöne Zeit“, blickte sie auf den Wahlkampf der vergangenen Monate zurück. „Ich bin glücklich und megastolz“, sagte sie am Montagmorgen nach dem Wahlabend. Außerdem erinnerte die Bürgermeisterin daran, dass die Erfolge für Buxtehude gutem Teamwork zu verdanken seien. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, aber auch der Politik. Ihr persönliches Spitzenergebnis habe sie so deutlich nicht erwartet. „Ich dachte aber schon, dass ich knapp um eine Stichwahl herumkomme.“

Spannend bleibt die Frage, wie sich im Buxtehuder Stadtrat künftig die Mehrheiten bilden. Auf jeden Fall hat Katja Oldenburg-Schmidt als Bürgermeisterin für die nächsten fünf Jahre sehr viel Rückenwind von den Wählerinnen und Wählern bekommen.

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