Corona hat den Sprung nach vorne deutlich beschleunigt Die Digitalisierung kommt an Buxtehuder Schulen schneller voran

tk. Buxtehude. Corona hat die Digitalisierung der Schulen beschleunigt. Der Startpunkt für Investitionen in bessere Infrastruktur und moderne Endgeräte fiel aber deutlich früher. Im vergangenen Jahr wurde ein Medienentwicklungskonzept für jede Schule erarbeitet, um Mittel des Bundes aus dem Digitalpakt zu bekommen. Buxtehude stehen insgesamt 2,33 Millionen Euro aus diesem Fördertopf zur Verfügung.

100 iPads verteilt

Fachgruppenleiterin Claudia Blaß stellte im Schulausschuss den Stand der Dinge sowie Reaktionen auf die Corona-Folgen im Schulausschuss vor. So hat die Stadt etwa auf das Fehlen von Endgeräten bei Schülern reagiert und 100 iPads bestellt, von denen einige als Leihgeräte bereits verteilt worden sind.

Die Mittel aus dem Digitalpakt sollen für die Verbesserung der Infrastruktur verwendet werden, so Blaß. Anträge für Projekte aus dem bundesweiten Programm müssen bis Mai 2023 gestellt werden – Eiltempo ist daher nicht notwendig.

Wichtig bei der aktuellen wie zukunftsgerichteten Buxtehuder Planung: Für alle Schulen gibt es einheitliche Plattformen und Betriebssysteme. Das ist iServe und hat gerade jetzt vielen Bildungseinrichtungen beim Homeschooling oder dem Organisieren von Videokonferenzen mit Schülern geholfen. Zudem hat die Stadt als Schulträger mit allen Telekommunikationsdienstleistern die Verbesserung auf die schnellstmöglichen Leitungen vereinbart.

Mittel passgenau für jede Schule abstimmen

„Es laufen mit jeder Schule Gespräche, welche Investitionsmaßnahmen wichtig und sinnvoll sind“, sagte Claudia Blaß. Die Mittel sollen passgenau für jede Einrichtung stimmen. So befürworten einige Schulen die Sanierung von PC-Räumen, weil dort guter Unterricht möglich sei, während andere Schulen auf die Anschaffung von Tablets setzen. So haben einige Grundschulen schon unzerstörbare Koffer mit einem Satz aktueller Tablets bekommen.

260.000 Euro für die Estestadt

„Corona hat die Dinge natürlich verändert“, erklärte Claudia Blaß den Ausschussmitgliedern. So gibt es unter anderem ein 500-Millionen-Euro Sofortprogramm des Bundes. 260.000 Euro werden in die Estestadt fließen. „Hier geht es vor allem darum, die aktuellen Bedarfe fürs Homeschooling zu decken.“ Obwohl dieser Topf noch in der Endabstimmung ist, hat Buxtehude bereits 100 iPads sowie Tabletkoffer bestellt – „die werden jetzt gebraucht und nicht später“, so Blaß.

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