Das wollen die Buxtehuder Genossen SPD-Ziele 2021: „Wir sind nicht bei Wünsch dir was“

tk. Buxtehude. Es ist das letzte Mal, dass Astrid Bade die Pläne und Projekte für die kommenden Monate für ihre SPD-Fraktion erklärt. Nach der Kommunalwahl im Herbst beendet sie ihre politische Karriere in Rat und Kreistag. Wer den Paukenschlag zum Abschied erwartet hätte, dürfte enttäuscht sein. „Wir haben so viele wichtige Dinge und Projekte schon jetzt laufen, die alle zügig abgearbeitet werden müssen, das ist schon in normalen Zeiten eine Herkulesaufgabe“, sagt Bade. Sie meint damit unter anderem die großen Schulbauvorhaben und das Sportzentrum Nord. In Zeiten der Pandemie noch draufzusatteln, kommt für die Fraktionschefin daher nicht in Frage. „Wir sehen keinen Raum, immer wieder neue Ideen und Wünsche auf den Markt zu bringen.“

Parallel zu den Baumaßnahmen an Schulen setzt die SPD die Bildungspolitik nach oben auf ihre Agenda. „Die zügige Schaffung von Kita-Plätzen steht ganz weit oben“, so Bade. Hier geht es unter anderem darum, im Baugebiet Giselbertstraße die Planungen für einen Kita-Neubau zu intensivieren. Es verstehe sich von selbst, dass neben Schulsanierungen auch die Digitalisierung der Buxtehuder Bildungseinrichtungen vorangetrieben werden müsse.

Astrid Bade erinnert auch daran, dass die aktuellen Sporthallenpläne, neben der neuen Halle Nord auch die Erweiterung der Sporthalle am Schulzentrum Süd, nicht nur dem Schulsport, sondern auch den Buxtehuder Vereinen Nutzen bringen werden. Und: Wenn neu gebaut werde, dann immer unter den Gesichtspunkten Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Was die SPD ebenso will: Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen und den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Dammhausen vorantreiben. Zudem müsse in diesem Jahr am Verkehrs- und Radwegekonzept weitergearbeitet werden.

Die Themen, die der SPD wichtig sind, seien nicht nach Bedeutung gewichtet, so Bade. Alle Projekte müssten in diesem Jahr angegangen und vorangebracht werden. Damit sei aber die Kapazitätsgrenze des Machbaren erreicht. „Wir sind nicht bei Wünsch dir was“, sagt Astrid Bade.

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