Die AfD setzte auf Destruktion, finden die Liberalen Buxtehuder FDP übt Kritik an der AfD

tk. Buxtehude. In ungewöhnlich scharfer Form greift André Grote, Buxtehuder FDP-Ratsherr und stellvertretender Kreisvorsitzender der Liberalen, die Buxtehuder AfD-Fraktion an. Die hat in fetten Lettern in ihrem Schaukasten plakatiert, dass sie die Stadtverwaltung verklagen wolle. Grund: Es seien Anfragen noch nicht beantwortet worden.

Andre Grote: „Eine Partei im Sinkflug buhlt um Aufmerksamkeit.“ Er erinnert daran, dass die Anfragen der AfD zumeist „unqualifiziert und ungenau sind oder dass die Buxtehuder Stadtverwaltung für das angefragte Thema gar nicht zuständig ist.“ Die Beantwortung sei zeitaufwändig und binde unnötig Ressourcen. „Anstatt mit Ideen und Innovationen unsere Gesellschaft zu bereichern, versteht sich die völkische AfD nur auf Destruktion.“ Das helfe niemandem wirklich weiter, ergänzt die Ratsfrau Dörte Matthies.

Die FDP werde ein Verhalten nicht tolerieren, das nur darauf ausgerichtet sei, Aufmerksamkeit zu erhaschen.
Bei einem Thema, nämlich den angeblichen Verstrickungen der AWO, hätte übrigens ein Blick ins WOCHENBLATT gereicht. AWO-Chef Bodo Klages hatte schon vor einigen Monaten erklärt, wie – und vor allem wie nicht – die Buxtehuder AWO mit der Stadt zusammenarbeitet. Seine Vermutung angesichts der AfD-Anfrage: Es solle vor allem Misstrauen gesät werden – auch dort, wo es nicht angebracht sei.

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