Erweiterung und Sanierung des Buxtehuder Gymnasiums Neubau an der Halepaghenschule startet 2021

tk. Buxtehude. Bettina Fees-McCue, die Leiterin der Halepaghenschule (HPS), sprach von „einem Quantensprung“. Der Schul- und Bauausschuss hat die Erweiterung und Sanierung der HPS einstimmig auf die nächste Realisierungsebene gehoben. Die Detailplanung startet und die Ausschreibungen für zentrale Rohbaugewerke sollen noch in diesem Jahr rausgehen. Das HPS-Projekt ist im Gegensatz zum Schulzentrum Süd deutlich weiter fortgeschritten.

Das Gymnasium bekommt an der Konopkastraße einen Neubau, der gleichzeitig ein großzügiges Foyer bekommt. In den oberen Stockwerken des Neubaus finden die Oberstufe, die Naturwissenschaften samt moderner Lernlandschaften und einem Bereich für experimentelle Arbeit ihren Platz. Alle Bestandsgebäude werden saniert und umgebaut. Sind diese Arbeiten beendet, wird der marode E-Trakt abgerissen. Künftig werden die einzelnen Klassenstufen in Clustern zusammengefasst, so dass es jahrgangsabhängige Bereiche geben wird.

Architekt Peter Karn, der das Gesamtprojekt leitet, hatte die gute Nachricht im Gepäck, dass die Kosten bislang den Schätzungen entsprechen. 16,3 Millionen Euro sind veranschlagt. Laut Karn sorge eine frühzeitige Ausschreibung mit genug Vorlauf dafür, dass es ausreichend Angebote zu Preisen im Rahmen der Planung gebe. 

Die Frage, ob es einen Generalunternehmer geben solle oder  gewerkeweise Pakete ausgeschrieben werden, sei noch nicht schlussendlich beantwortet. Architekt und Stadtverwaltung favorisieren Einzelvergaben. Projektsteuerung und Endpreise versprächen dabei mehr Vorteile.

Diskutiert wurde in der Politik kurz die Geschmacksfrage, ob Beton schön oder hässlich ist, und wie das energetische Konzept aussieht. Die HPS bekommt ein Blockheizkraftwerk, auf dem Neubau eine Photovoltaikanlage sowie ein begrüntes Dach. Die Fenster können noch zum Lüften geöffnet werden. Wartungsarm und langlebig sei das Motto, so Karn.

Anregung aus der Politik: Fördermittel so viel wie möglich für das Vorhaben einwerben. Das sei aber erst möglich, wenn es eine konkrete Detailplanung gebe, so Fachbereichsleiterin Mandy Nagel.
Der Zeitplan für die neue HPS ist ehrgeizig: Baubeginn des Neubaus im ersten Quartal 2021, Mitte 2022 Sanierung des B-Trakts,  Ende der Maßnahme samt Abriss E-Trakt 2023.

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