Flottes Tempo und gute Kommunikation Bauanträge: In Buxtehude fixer als beim Landkreis

tk. Buxtehude. Es geht auch anders – nämlich besser. So ließe sich über Kritik am Landkreis und Lob für Buxtehude reden. Mehrere Bauunternehmen und Architekten hatten in der WOCHENBLATT-Ausgabe vom Samstag deutliche Kritik am Landkreis geübt. Es dauere viel zu lange, bis eine Baugenehmigung bearbeitet werde. Häufig, so der Eindruck vieler Insider, werde irgendetwas gerügt, um die Akte dann auf einem Stapel zwischenzuparken. In Buxtehude, auch das haben mehrere Bauexperten gesagt, laufe das besser. Das WOCHENBLATT hat in der Bauverwaltung der Estestadt nachgefragt.

Fachgruppenleiterin Mandy Nagel ist stolz auf ihr Team. Trotz Corona, jetzt und während des ersten Shutdowns, lief alles weiter wie gewohnt. Dabei haben die Bauexperten im Stadthaus sogar mehr zu tun als 2019. Bis Ende September sind 243 Baugenehmigungen erteilt worden. Zum Vergleich: Im gesamten Vorjahr waren es 214.

„Wir waren telefonisch, digital oder per Post immer erreichbar“, sagt Mandy Nagel. Zwar seien persönliche Gespräche erzwungenermaßen auf ein Minimum reduziert worden, der funktionierenden Kommunikation habe das aber nicht geschadet. „Wir haben das hohe Niveau gehalten“, sagt Mandy Nagel.
Im vergangenen Jahr wurden 80 Prozent aller Bauanträge innerhalb von sechs Wochen abgearbeitet. In diesem Jahr liegt dieser Wert bei 68 Prozent.

Grundsätzlich hänge die Bearbeitungsdauer von der Komplexität der Projekte ab, erklärt Mandy Nagel. „Je umfangreicher und komplizierter ein Bauvorhaben ist, desto mehr Unterlagen müssen nachgefordert werden.“ Wobei auch dabei in Buxtehude nichts auf dem Aktenstapel abgelegt wird. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Fachbereich der Bauordnung wenden sich direkt und schnell an den Bauherren oder Architekten.

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