Nachhaltigkeit geht alle Bürger der Stadt an Plädoyer der Buxtehuder Bürgermeisterin für eine breite Beteiligung

tk. Buxtehude. Das breite Thema Nachhaltigkeit, passgenau auf Buxtehude zugeschnitten, hat für Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt eine hohe Bedeutung. „Das ist ein Weg, den wir konsequent beschreiten müssen“, sagt sie. Die Stadt, das ist Thema einer Ausschusssitzung, soll dazu eine Resolution unterschreiben. Aber: Wenn es um Nachhaltigkeit und Buxtehude geht, sei das keine exklusive Veranstaltung von Politik und Verwaltung. „Dahinter steckt eine Haltung und Einstellung und das ist etwas, was die ganze Stadtgesellschaft betrifft“, betont die Bürgermeisterin.

Einladung an alle, sich einzubringen

Insofern ist die Resolution ein Auftakt und eine Einladung an alle, sich einzubringen. Jeder könne sich fragen, was er oder sie tun könne, damit Buxtehude nachhaltiger werde. 

Zuerst müsse es darum gehen, welche der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN für Buxtehude passen. Klar sei aber, dass Nachhaltigkeit deutlich mehr als Klimaschutz ist, so Oldenburg-Schmidt.  „Es geht um das Leben in unserer Stadt ganz grundsätzlich.“ Jeder habe die Möglichkeit, sich punktgenau dort zu engagieren, wo ihm ein Thema am Herzen liege. Die Nachhaltigkeits-Debatte werde keine Veranstaltung in Ausschüssen und dem Rat sein. Katja Oldenburg-Schmidt denkt an Runde Tische und auch daran, Soziale Medien oder Videokonferenzen als Kommunikationsmittel zu nutzen. Sie setzt darauf, dass sich viele Menschen quer durch alle Generationen einbringen.

„Die Entwicklung eines nachhaltigen Buxtehudes darf kein Papiertiger bleiben“, sagt Katja Oldenburg-Schmidt. Dass der Diskussionprozess dafür nicht immer konfliktfrei verlaufen werde, sei Teil des Gesamten: „Es wird Zielkonflikte geben, die müssen wir diskutieren und das müssen wir aushalten.“

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