Pläne für den Unterricht ab dem 11. Januar 2021 So geht die Schule nach dem Lockdown weiter

(os). „Die Leitlinie ist und bleibt: So viel Bildung wie möglich, so viel Gesundheitsschutz wie nötig. Wir fühlen uns der Umsetzung des Bildungsauftrags verpflichtet, an erster Stelle rangiert aber immer die körperliche Unversehrtheit der Kinder und der Beschäftigten.“ Das sagte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD), als er jetzt die Bestimmungen für den Schulunterricht nach dem harten Lockdown verkündete.
Mit dem ersten Schultag nach den verlängerten Weihnachtsferien am Montag, 11. Januar 2021, gelten vorerst bis zum Schuljahresende am 31. Januar an Schulen in Niedersachsen folgende Regeln:

Schüler der Klassenstufen fünf bis zwölf werden nach dem Szenario B im Wechselmodell in geteilten Klassen unterrichtet

Der Abiturjahrgang bleibt geschlossen im Präsenzunterricht nach Szenario A. Im Unterricht besteht eine Maskenpflicht

Grundschüler starten am 11. Januar im Regelbetrieb nach Szenario A, auch die Erst- bis Viertklässler müssen eine Maske tragen. Wenn das zuständige Gesundheitsamt eine Klasse in Quarantäne schickt, wechselt die betroffene Grundschule sofort in den Wechselunterricht nach Szenario B. Das erfolgt ohne Koppelung an einen bestimmten Inzidenzwert.

Mit den Regelungen ermögliche man Schülern, Eltern und den Schulen selbst eine verlässliche Planung, erklärte Tonne. Dabei erhöhe man präventiv die Schutzvorkehrungen im Schulbereich. Das sei notwendig, da man zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlässlich sagen könne, ob und wie sich das Coronavirus weiter verbreitet hat. Zudem könne es sein, dass die zum Jahreswechsel vorliegenden Neuinfektionszahlen ein verzerrtes Bild abgeben, da über die Feiertage und zwischen den Jahren deutlich weniger getestet werde.
Für das zweite Schulhalbjahr kündigte Tonne an, unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus dem ersten Schulhalbjahr und der Infektionslage im Januar wieder „auf die ausdifferenzierte, inzidenzbasierte Systematik der aktuell gültigen Verordnung“ zurückzugreifen. Zudem prüfe man, das Szenario C, also das reine Distanzlernen, neu zu definieren und mit einem Inzidenzwert zu versehen. Auf jeden Fall gelte, dass das Kultusministerium mit ausreichendem zeitlichen Vorlauf informieren werde, versprach Tonne.
• Wie bei den Grundschulen soll sich auch der Betrieb von Kindertagesstätten nicht ändern. Die Kitas werden auch nach dem 11. Januar im Szenario A verbleiben, also im Präsenzbetrieb.

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