Rolf Suhr: Samtgemeinde-Bürgermeisterin ist überfordert Mega-Zoff geht weiter

sla. Apensen. Der Streit um die Rückzahlung der Kita-Gebühren geht weiter: Nach dem WOCHENBLATT-Artikel vom 10. Juni hat Sauensieks Bürgermeister Rolf Suhr (CDU) jetzt eine Stellungnahme zu den Äußerungen von Stefan Reigber (UWA) geschickt. Reigber hatte Samtgemeinde-Bürgermeisterin Petra Beckmann-Frelock zur Verzögerung bei der Rückzahlung von Kita-Gebühren verteidigt.
Der Hintergrund: Reigber erläuterte, dass Zahlungen für die Kitas in Sauensiek und Revenahe von Rolf Suhr oder Sabine Benden als seine Stellvertreterin freigegeben werden. Samtgemeinde-Bürgermeisterin Petra Beckmann-Frelock habe keine Handhabe, die entsprechenden Zahlungen anzuweisen, da die Kitas Sauensiek und Revenahe im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde Sauensiek liegen. Die übergeordnete Kontrolle und Dienstaufsicht der Angelegenheiten Sauensieks, mithin auch Auszahlungen, obliegen Rolf Suhr. Dieser Aufgabe sei der schlichtweg nicht nachgekommen.
Dazu entgegnet Sauensieks Bürgermeister Ruhr: „Entweder wollte Herr Reigber die Bürger hier absichtlich ‚für dumm verkaufen‘, oder er hat den Aufbau der Samtgemeinde und der drei Mitgliedsgemeinden noch nicht verstanden.“ Die Samtgemeinde halte für die drei Mitgliedsgemeinden die Fachbereiche Kasse, Kämmerei, Hauptamt mit dem Personalamt, Bauamt und Ordnungsamt mit Einwohnermeldeamt und Standesamt vor. Die Beschäftigten der Fachbereiche sind Bedienstete der Samtgemeinde, ihre Personalchefin sei Frau Beckmann-Frelock, nur sie sei gegenüber den Mitarbeitern in den Fachbereichen der Samtgemeinde, also auch gegenüber der Kassenleiterin, weisungsbefugt. Im vorliegenden Fall ging es um die Buchungen, die von der Kasse vorgenommen werden mussten, damit die Eltern ihr Geld zurückerhalten. Diese Buchungen seien für den halben März und April zum Zeitpunkt Anfang Juni noch nicht fertiggestellt, obwohl die Bürgermeisterin und die Kassenleiterin von der Gemeinde Sauensiek den Beschluss zur Erstattung gemailt bekommen hätten. „Damit hatte die Gemeinde Sauensiek ihre Aufgabe erfüllt, der Bürgermeister hat dafür gesorgt, dass die richtigen Personen der Samtgemeinde die Aufforderung für die Buchungen unverzüglich erhalten“, so Suhr. „Frau Beckmann-Frelock, die die ‚Schwachstelle‘ Kasse kannte, hätte überwachen müssen, dass die Erstattungen kurzfristig vorgenommen werden“, sagt Suhr. Da sei aber nicht geschehen.
Von der UWA sei nur ein Schuldiger gesucht worden, weil sie „nicht zugeben möchte, dass ihre UWA-Samtgemeinde-Bürgermeisterin überfordert ist“, setzt Rolf Suhr nach.

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