Abstiegskampf – Wer bleibt in der Bundesliga?

In den vergangenen Jahren entwickelte sich der Kampf gegen den Abstieg zum wohl spannendsten Teil der Bundesligasaison. Auch in diesem Jahr gibt es eine ganze Reihe von Vereinen, welche den Gang ins Unterhaus auf jeden Fall vermeiden möchten. Wer gute Karten hat, die Klasse doch noch zu halten, das sehen wir uns hier in diesem Artikel an.

Mainz 05 und Köln unter Druck

Der FSV Mainz 05 hatte sich den Start in die neue Saison definitiv anders vorgestellt. In den ersten sieben Spielen konnte der Klub gerade mal einen einzigen Punkt holen. Die Tordifferenz von -13 stellte zu diesem Zeitpunkt auch die eklatanten Schwächen in der Defensive unter Beweis. Ein Grund dafür dürfte auch die Kaderplanung sein. Durch die finanziell angespannte Lage konnten keine nennenswerten Ablösen gezahlt werden. Obwohl mit Ridle Baku ein Leistungsträger starke 10 Millionen Euro in die Kasse der 05er spülte, wurde der Kader nicht weiter aufgewertet.

Ähnlich sieht die Lage beim 1. FC Köln aus, der sich in den ersten sieben Spielen zumindest drei Unentschieden erkämpfen konnte. Trainer Markus Gisdol gelang es zur Beginn der Saison jedoch nicht, die Grundlagen für eine erfolgreiche Spielzeit zu legen. Selbst Akteure wie Marius Wolf oder Ondrej Duda, die eigentlich als Leistungsträger geholt worden waren, bleiben hinter den Erwartungen zurück.

Schwarze Serie bei Schalke 04

Zu einem wichtigen Teil des Abstiegskampfes wird in dieser Saison auch der FC Schalke 04 werden. Die Königsblauen haben eine enorm schwarze Serie hinter sich, bei der sie saisonübergreifend in rund zwei Dutzend Spielen nicht gewinnen konnten. Entsprechend hoch sind die Bundesliga Quoten der Buchmacher auf einen neuerlichen Sieg der Schalker. Wer den Zeitpunkt des nächsten Sieges richtig tippt, darf sich über einen hohen Gewinn freuen. Weitere Infos zu den
Bundesliga Quoten sind auch hier auf dieser Seite zu finden.

 
Wie begrenzt die finanziellen Möglichkeiten bei den Schalkern im Vorfeld der Saison waren, das zeigt ein Blick auf die Transfers. Frederik Rönnow, Vedad Ibisevic und Kilian Ludewig wurden entweder ausgeliehen oder ohne Ablöse verpflichtet. Nur für Stürmer Gonçalo Paciencia legte der Klub eine Gebühr von zwei Millionen Euro auf den Tisch. Eigentlich wäre es dringend an der Zeit, Verstärkung für die wacklige Defensive zu holen, die gegen
den FC Bayern zu Beginn der Saison acht Gegentreffer kassierte.

Doch bis dato sieht es nicht so aus, als ob die Verantwortlichen dafür den notwendigen Spielraum sehen würden.

Weitere Kandidaten

Für Köln, Mainz und den
FC Schalke 04 dürfte es eine Erleichterung sein, dass auch andere Vereine keineswegs perfekt in die Saison gestartet sind.

 Dies gilt zum Beispiel für den Aufsteiger aus Bielefeld, der sich bislang nicht entscheidend von der Gefahrenzone absetzen konnte. Womöglich fehlt dem Kader noch die nötige Bundesliga-Reife, um im Laufe des Jahres andere Klubs auf die letzten Plätze zu verweisen.

Auch jene Vereine, die zunächst im unteren Mittelfeld der Tabelle angesiedelt waren, dürfen sich ihrer Sache nicht zu sicher sein. Gerade Freiburg, Hoffenheim oder die Hertha aus Berlin haben noch nicht alle Abstiegssorgen überwunden. Hier wird sich die Frage stellen, wie schnell sie wieder die nötige Konstanz in ihre Leistungen bringen können. Ansonsten könnte diese erste Corona-Saison für sie zu einem wahren Debakel werden und sportlich ein böses Ende mit sich bringen.

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