Der Chronograph: Nützlich, chic und auffällig

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Chronographen sind edel, modern und gleichzeitig wunderbar klassisch. Durch ihre vielseitigen Funktionen und die meist auffällige Optik haben sie sich ihren festen Platz in den Herzen der Uhrenfreunde gesichert. Insbesondere Herren mögen die opulente Ausführung und die oft auf Sport und Outdoor ausgelegten Features, doch auch in der Damenwelt punkten die großzügigen Blickfang-Uhren. Gern werden Chronographen auch als das „Multitalent unter den Armbanduhren“ beschrieben. Der Grund? Ihre vielseitigen Extras, die meist deutlich über die Zeitmessung hinausgehen.

Was ist eigentlich ein Chronograph?

Ein Chronograph ist eine Uhr mit einem besonderen Ausstattungsmerkmal, das vor allem optische, aber auch praktische Zwecke erfüllt. Dazu gehört die Möglichkeit, die Zeit zu stoppen, ohne dass die eigentliche Uhrzeitanzeige dabei verändert wird. Hinzu kommt meist eine Datumsanzeige, gängig sind auch Extras wie eine Sekundenanzeige oder sogar die Einblendung der Mondphasen. Uhren mit Chronograph wirken zudem aufgrund ihrer Bauweise meist auf den ersten Blick besonders apart und auffällig.
Chronographen sind anhand der zusätzlichen Knöpfe seitlich am Uhrengehäuse zu erkennen. Es kann sich dabei, je nach Uhrenmodell, um einen oder mehrere Drücker handeln. Üblicherweise sind Chronographen zudem deutlich größer als andere Armbanduhren.

Gut zu wissen: Die Namensgebung „Chronograph“ bedeutet übersetzt so viel wie „Zeitschreiber“. Dadurch wird bereits die klassische Funktion treffend beschrieben.

Chronograph = Stoppuhr?

Oft wird ein Chronograph lediglich für eine simple Stoppuhr gehalten. Der Grund: Per Fingerdruck auf einen Drücker, der sich am Uhrengehäuse befindet, wird eine bestimmte Zeitspanne gestoppt. Dies erfolgt aber mit Hilfe eines eigenen Zeigers für den Chronographen. Dadurch ist das Zeitstoppen möglich, ohne die eigentliche Uhrzeit aus den Augen zu verlieren – ein wichtiger Unterschied gegenüber der normalen Stoppuhr.
Die Zeitmessfunktion des Chronographen wird mittels Druck auf einen der Knöpfe ausgelöst. Dadurch wird ein eigener Zeiger der Uhr in Bewegung gesetzt. Dieser kann durch einen weiteren Drücker gestoppt und anschließend wieder „auf Null“ zurückgesetzt werden.

Verwechslungsgefahr: Chronograph oder Chronometer?

Eine mögliche Verwechslungsgefahr besteht beim Chronographen aufgrund des ähnlichen Begriffs mit dem Chronometer. Dabei handelt es sich um einen äußerst präzisen Zeitmesser, der sich durch seine hohe Ganggenauigkeit auszeichnet. Chronometer weisen ein Prüfsiegel auf, das durch den so genannten COSC aus der Schweiz vergeben wird. Ein Chronograph beschreibt hingegen lediglich Uhrenmodelle mit der besonderen Stoppfunktion.
Aber: Chronographen können gleichzeitig Chronometer sein und umgekehrt. Allerdings gibt es auch Chronographen, deren Ganggenauigkeit nicht in die
Kategorie der Chronometer passt.

Zudem ist nicht jeder Chronometer auch mit einer Stoppfunktion ausgestattet.

Funktionsvielfalt der meisten Chronographen

Eigentlich beschreibt ein Chronograph eine Uhr mit besonderer Stoppfunktion. Jedoch zeigt die Praxis, dass die Features oft deutlich darüber hinausgehen. So können einige Chronographen mit der so genannten „Tachymeterskala“ punkten. Dabei handelt es sich um eine Skala, die Geschwindigkeiten berechnen kann. Ein Beispielmodell mit dieser Funktion ist der 
PRC200 Herrenchronograph von Tissot , der zu mittleren dreistelligen Preisen erworben werden kann.

Funktionen wie ein Höhenmesser, die Anzeige der aktuellen Mondphase oder ein Kompass überzeugen ebenfalls bei so manchem Chronographen und erfreuen unter anderem Outdoor-Sportler und Abenteurer. Die Mondphase können Uhrenfreunde zum Beispiel auf dem Union Glashütte SA. Belisar Mondphase Chronographen ablesen, während ein Kompass bei der Casio Pro Trek integriert wurde.
Für Piloten und Hobbyflieger dürften hingegen die so genannten „Flyback Chronographen“ als neuer Uhrenliebling in Frage kommen. Diese Armbanduhren können den Zeiger des Chronographen mit nur einem Drücker auf Null setzen. Wird der Drücker losgelassen, startet sofort ein neuer Zeitmessungsvorgang. Flyback Chronographen wurden ursprünglich für die militärische Luftfahrt entwickelt und erstmals in den 1930er Jahren eingesetzt. Heute handelt es sich dabei um beliebte Uhren für Sammler oder Freunde der Luftfahrt. Ein Beispielmodell mit Flyback-Funktion ist der Sinn Schaltrad-Chronograph 910 SRS im oberen Preissegment.

Ein Chronograph als stilvoller Begleiter

Auch jenseits der beliebten Funktionen eines Chronographen kann dieser überzeugen, nämlich in optischer Hinsicht! Modebewusste Herren runden ihr klassisches Outfit gern durch einen zeitlosen Chronographen ab. Und auch Damen verleihen ihrem Look durch Chronographen gern das gewisse Etwas. Ganz unabhängig von Material, Funktionen und Preislage gibt es eine 
breite Auswahl Chronographen zu kaufen, die einer Armbanduhr ein etwas markanteres Aussehen geben.

 
Es gibt einfarbige Chronographen, die zu jedem Outfit passen, oder kontrastreiche Modelle mit beispielsweise silberfarbenem Armband und dunkelblauem Display. Bei Damenuhren punkten mitunter Merkmale wie glitzernde Steine oder funkelnde Akzente in Gold – ein Beispielmodell ist der Nixon The 38-20 All Gold Crystal Chronograph. Durch die zusätzlichen Knöpfe seitlich des Uhrengehäuses wird aber so oder so ein einzigartiger Stil kreiert, der im Alltag und zu besonderen Anlässen überzeugen kann.

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