Gesund durch den Winter: Diese Ernährungstipps helfen

Eben war es noch Sommer. Mit dem ersten Bodenfrost ist nun der Winter im Anmarsch. Höchste Zeit, den Körper auf die kalte Jahreszeit und die bevorstehende Krankheitssaison vorzubereiten.

Die Kälte belastet den Organismus während der kalten Monate genauso wie trockene Heizungsluft und wenig Sonnenlicht. Um gesund und leistungsfähig durch den Winter zu kommen, stärkt man am besten schon im Herbst das eigene Immunsystem. Was den Abwehrkräften gut tut, ist neben ausreichend Bewegung und Schlaf die
richtige Ernährung.

Was isst man in der kalten Jahreszeit am besten, um die Leistungsfähigkeit der Immunabwehr zu fördern?

Wie Serotonin winterliche Essensgelüste beeinflusst

Damit das Immunsystem trotz winterlicher Belastungen zu Höchstleistungen bereit ist, braucht es vor allem
Vitamine und Spurenelemente.

Leider neigt ein Großteil aller Menschen gerade in der kalten Jahreszeit zu einer eher ungesunden Ernährung. Das nicht erst während der Weihnachtsfeiertage, sondern oftmals schon ab dem ersten Kälteeinbruch. Kalorienreiches, fettiges Essen steht ab dem Spätherbst in vielen Haushalten täglich auf dem Speiseplan.
Selbstgekochtes aus frischen und gesunden Zutaten gerät dagegen in den Hintergrund. Woran liegt der winterliche Appetit auf Fett und Kohlenhydrate?

Das Glückshormon Serotonin ist der Grund für Wintergelüste auf ungesundes Essen. Weil die körpereigene Produktion des Botenstoffs von Vitamin D und Sonnenlicht abhängt, stellt man im Winter vergleichsweise weniger davon her. Nach der Aufnahme kohlenhydrat- und fettreicher Speisen wird Tryptophan gebildet – die Vorstufe von Serotonin. Fett- und kohlenhydratreiche Nahrung gleicht so den winterlichen Serotoninspiegel aus
gleicht so den winterlichen Serotoninspiegel aus und vertreibt zumindest kurzzeitig den Winter-Blues.

 

Gesunde Ernährung im Winter: Worauf kommt es an?

Obwohl sich die winterliche Lust auf Fette und Kohlenhydrate erklären lässt, sieht angemessene Ernährung für die kalte Jahreszeit anders aus. Wer sich der Gier nach Ungesundem widersetzen kann, tut sich mit
ausgewogener Ernährung leichter – und je ausgewogener die Mahlzeiten, desto fitter auch das Immunsystem.

 Wichtig für eine einwandfreie Funktion der Abwehrkräfte ist im Winter insbesondere

die Versorgung mit frischem Obst und Gemüse, die Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe liefert.die Entscheidung für saisonale und regionale Lebensmittel, die es dank kurzer Transport- und Lagerzeiten noch auf ihr volles Inhaltsstoff-Profil bringen.die schonende Zubereitung und Lagerung, damit Zutaten weniger Nährstoffe einbüßen.die Wahl von Lebensmitteln mit antioxidativer Wirkung (beispielsweise Granatäpfel und Beeren), die vor freien Radikalen schützt.eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung (beispielsweise mit Fisch, Eiern, Avocados und Pilzen), um trotz weniger Sonnenlicht Mangelerscheinungen zu verhindern.eine gesunde Tryptophan-Versorgung, beispielsweise mithilfe von Nüssen.die Aufnahme von Lebensmitteln mit antibakterieller und desinfizierender Wirkung (vor allem Zwiebeln, Knoblauch und Schnittlauch).der Einsatz von Gewürzen, die von innen wärmen (beispielsweise Ingwer, Pfeffer und Chili).

Diese Tipps geben einen Grundleitfaden für die richtige Winterernährung vor. Trotzdem garantieren sie noch lange keine optimale Immunfunktion. Damit die Abwehrkräfte im Winter einwandfrei arbeiten, gibt es viele weitere Zusammenhänge zu beachten. Einer davon ist das eigene Wohlbefinden. Psyche und Immunsystem hängen erwiesenermaßen ähnlich eng zusammen wie Darm und Abwehrkräfte. Deshalb ist es gerade im Winter wichtig, dass man sich auch mal etwas gönnt. Zu strikte Ernährungspläne für die kalte Jahreszeit können die Psyche belasten und dadurch die Abwehrfunktion beeinträchtigen.

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