Hamburger SV hält sich an der Spitze

Der Hamburger SV legt aktuell unter Trainer Thioune groß auf und sieht sich nach einem grandiosen Sieg gegen den VfL Osnabrück am 19. Januar an der Tabellenspitze der zweiten Bundesliga wieder. Mit einem beachtlichen 5:0 (2:0) Sieg schossen die Hamburger die Niedersachsen mit Elan vom Platz und drangen damit am vorherigen Tabellenführer VfL Bochum vorbei. Seit sechs Partien sind die Hanseaten inzwischen mit fünf Siegen und einem Remis ungeschlagen. Während Trainer Thioune zuvor mit jedem Spiel die Startaufstellung seines Teams und die Strategie abänderte, scheint der ehemalige Coach von Osnabrück die Erfolgsspur gefunden zu haben. Nach dem 5:0 heißt es für die Hamburger jedoch, keinen Größenwahnsinn zu erleiden und zu selbstsicher an die nächsten Spiele heranzugehen.
HSV stärkt seine Tabellenführung
Am 16. Spieltag der 
2. Bundesliga konnte der HSV die Führung des Unterhauses des deutschen Fußballs erobern und nach Beendigung eines grandiosen Spiels mit einem 5:0 Sieg gegen VfL Osnabrück vom Platz marschieren.

Das erste Tor lieferte Sonny Kittel direkt in der 16. Minute, Bakery Jatta traf darauf gleich doppelt (42., 48.), bevor Josha Vagnoman in der 54. das Runde ins Eckige beförderte. Das fünfte und letzte Tor viel ausgerechnet vom Osnabrücker Maurice Trapp mit einem Eigentor in der 61. Minute. Damit war der haushohe Heimsieg der Hanseaten schon früh in Stein gemeißelt. Für Trainer Thioune war dies zudem ein außergewöhnliches Erlebnis, schließlich hatte er viele Jahre in Osnabrück an der Spielfeldlinie gestanden.
Mit jeder Menge Energie, Kontrolle und Kombinationssicherheit schossen sich die Hanseaten an die Tabellenspitze. Zum dritten Mal liefen sie in derselben Formation auf dem Spielfeld auf, was sich als gute Entscheidung des Trainers erweisen sollte. Mit deutlich mehr Spielanteilen überlagen die Hanseaten den Niedersachsen während des gesamten Spiels.
Die Fallhöhe ist nun höher
Mit dem beachtlichen 5:0 Sieg holte sich der HSV einen Dreier und beförderte sich damit mit 33 Punkten vor den vorherigen Spitzenführer VfL Bochum, die den Hanseaten jedoch mit nur einem Punkt Rückstand im Nacken sitzen. Aktuell trennen nur fünf Punkte Differenz den ersten vom fünften Tabellenplatz, sodass es jetzt für die Hanseaten nicht an der Zeit ist, dem Größenwahn zu verfallen. Nachdem sie allerdings sechs Spiele in Folge keine Niederlage verbuchen mussten, werden ihnen gute Chancen auf einen Aufstieg zugerechnet. Mit Blick auf die
Wetten der Buchmacher wie Betano wird der HSV mit einer Quote von 2,50 (Stand: 22.01.) als Favorit auf den Sieg der 2. Bundesliga gehandelt.

Der VfL Bochum liegt dagegen etwas abgeschlagen mit einer Quote von 7,50 an zweiter Stelle.
Doch trotz des Erfolgs und dieser vorteilhaften Einschätzung, sollten sich die Hanseaten jetzt nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, denn noch kann in der zweiten Hälfte der Liga einiges passieren. Trainer Thioune erkennt dies selbst und merkte an, „die Fallhöhe“ sei nun höher. Gier sei jetzt fehl am Platz, stattdessen solle die stabile Serie mit Bedacht und Strategie fortgesetzt werden. In 14 Spielen hatte der Trainer seine Mannschaft jedes Mal mit einer anderen Start-Aufstellung auflaufen lassen, außerdem wechselte er innerhalb von sieben Partien insgesamt fünfmal das System. Inzwischen scheint er eine erfolgsversprechende Kombination gefunden zu haben. So liefen die Hanseaten bereits dreimal in Folge mit der (fast) gleichen Aufstellung auf. Mit Toni Leistner und Stephan Ambrosius setzt der Coach jetzt auf eine kontinuierliche Mitte der Viererkette, die sich als vielversprechend herausstellt. Wird dem Verein, der 2018 erstmals in der Vereinsgeschichte aus der 1. Bundesliga abstieg, der erneute Aufstieg gelingen? Die die Fans, deren Begeisterung für ihren 
Verein auch in der 2. Bundesliga nicht abbricht, sehen eine rosige Zukunft für ihren HSV.

Mit 16 Punkten in sechs Spielen blickt der HSV auf eine erfolgreiche Serie zurück, die dem Team die Tabellenführung brachten. Der Erfolgslauf der Hanseaten kann sich sehen lassen und bringt dem Club von der Elbe neuen Schwung und Elan. Doch Ausruhen ist nicht, denn die Konkurrenz hängt den Hamburgern dich an den Fersen. Noch ist nichts entschieden, Größenwahn und ein Unterschätzen der gegnerischen Teams sind fehl am Platz. Stattdessen setzt Thioune auf seine neue Strategie, um dem ehemaligen Bundesliga-Dinosaurier die besten Chancen einzuräumen, es wieder ins Oberhaus des deutschen Fußballs zu schaffen.

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