Jürgen Klopp bekräftigt seinen Standpunkt zum Job des deutschen Nationaltrainers

Aktuell wird viel über den aktuellen Bundestrainer Joachim Löw und dessen Zukunft beim DFB diskutiert. Nachdem „die Mannschaft“ 2014 mit dem WM-Titel in Brasilien den ultimativen Erfolg erreicht hatte, zeigt die Formkurve der deutschen Nationalmannschaft steil nach unten. Dem blamablen Vorrundenaus bei der WM in Russland 2018 folgten zwei enttäuschende Jahre in der Nations League. Die schlechten Leistungen gipfelten Ende November mit der 0:6-Klatsche gegen Spanien.

Nach vielen unterdurchschnittlichen Leistungen fordern immer mehr Experten und Fans einen Wechsel auf dem Trainerposten. Zwar hat Löw nach nunmehr 14 Jahren als Cheftrainer beim DFB das Vertrauen verdient, doch wird immer häufiger über potenzielle Nachfolger diskutiert. Nach einer Sondersitzung beim deutschen Fußballbund darf Löw zunächst weitermachen. Die Idee des DFB-Präsidenten Keller, Löws Vertrag, der bis zum Sommer 2022 läuft, bis zur EM 21 zu verkürzen
bis zur EM 21 zu verkürzen, wurde in der Sitzung nicht umgesetzt.

Vielleicht auch mangels Alternativen für den Trainerjob beim DFB.

Die meisten Experten sehen für Löw nur einen geeigneten Nachfolger: Den aktuellen Trainer des FC Liverpool, Jürgen Klopp. Der 53-jährige Stuttgarter gilt als einer der besten Trainer der Welt und hat in den vergangenen Jahren in Deutschland und der Welt hohe Anerkennung erlangt. Nach seiner Tätigkeit in Mainz wechselte er zu Borussia Dortmund und Gewann mit dem Traditionsverein aus dem Ruhrpott zwei Meistertitel und den DFB-Pokal. Als sich der BVB und Klopp nach einer schlechten Saison trennten, wechselte Klopp 2015 zum FC Liverpool. Mit Reds feierte er in den letzten zwei Jahren unter anderem den Gewinn der Champions League und der Premier League und stieg damit in den Trainerolymp auf. Auch dieses Jahr zählt der FC Liverpool zu den
Favoriten in Liga und Champions League.

Der DFB hat schon länger 
ein Auge auf Klopp geworfen würde den Sympathieträger wohl gerne verpflichten, doch möchte dieser sich weiter auf seine Aufgaben in England konzentrieren.

Auf ein mögliches Engagement als Cheftrainer des Nationalteams angesprochen, bestätigte Klopp nochmals seinen Standpunkt. Er sprach davon, dass die Frage nach dem Posten des Nationalmannschaftstrainers wohl die Frage sei, die er am meisten in seinem Leben beantworten musste. Er könne sich durchaus vorstellen, in Zukunft das Nationalteam zu coachen, doch sei jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Er habe keine Zeit. Sein aktueller Job sei sehr intensiv und die Experten, die ihm in naher Zukunft beim DFB sehen, sollten wissen, dass er einen langfristigen Vertrag beim FC Liverpool habe. Verschmitzt fügte er hinzu, dass er seinen Job trotz des wieder schlechter werdenden Wetters in England sehr möge. Er sei hier (in Liverpool) für sehr viele Dinge verantwortlich und werde sich keine neue Aufgabe suchen. Er habe jeden Morgen nach dem Aufwachen ausreichend Aufgabe zu erfüllen.

Klopp würde sicher gerne bei der richtigen Gelegenheit den Job als DFB-Trainer übernehmen, doch ist jetzt nicht die richtige Zeit. Es bleibt spannend abzuwarten, wie das Nationalteam bei der auf Sommer 2021 verschobenen Europameisterschaft abschneidet und was im Falle eines Misserfolgs mit Jogi Löw passiert. Dieser hat noch einen Vertrag bis 2022. Klopps Vertrag in Liverpool läuft noch bis 2024 und es ist unwahrscheinlich, dass der DFB ihn vorher zum Vertragsende Löws von den Reds loseisen kann.

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