Krankheitsprävention – was muss ein Gesundheitssystem leisten?

In Deutschland sind chronische Erkrankungen auf dem Vormarsch. Stress und Hektik in der modernen Gesellschaft, Ernährungsfehler und Bewegungsmangel sind die häufigsten Ursachen für Zivilisationskrankheiten. Bei der Vorbeugung vor Krankheiten spielt das Gesundheitssystem eine wesentliche Rolle.

Ist die Versorgung der Bevölkerung mit medizinischen Dienstleistungen tatsächlich gewährleistet?
Zu den bekanntesten anerkannten Zivilisationskrankheiten zählen Herz- und Kreislaufstörungen, Bluthochdruck, Diabetes, Gicht und Demenz. Aufgrund der aktuellen Situation stehen auch Infektionskrankheiten im Fokus. Zahlreiche Bundesbürger sind besorgt, dass die 
Anzahl aktiver Fälle weiter ansteigt.

Dabei zählen 
Erkrankungen der Atemwege und des Bewegungsapparats zu den häufigsten Gründen für einen Arztbesuch.

Haltungsfehler und Überbeanspruchung können 
das Muskel-Skelett-System erheblich belasten.

Bei der Behandlung von Rückenschmerzen stehen Mediziner vor der Herausforderung, einerseits nutzlose oder schädliche Untersuchungen zu vermeiden, während andererseits bedrohliche Erkrankungen nicht übersehen werden dürfen. Die Qualität und Verfügbarkeit medizinischer Leistungen hängt im Wesentlichen vom jeweiligen Gesundheitssystem ab. Bei der Bewertung der 
Gesundheitssysteme im weltweiten Vergleich sind daher aus der Perspektive der Bürger vor allem Kriterien wie die Qualifikation des medizinischen Personals sowie das ausreichende Vorhandensein von Einrichtungen und Infrastrukturen im Bereich der Medizintechnik entscheidend, während für Fachmediziner und Kliniken auf der Suche nach medizinischem Fachpersonal hingegen die Unterstützung durch Fachdienstleister im Gesundheitsbereich von großer Bedeutung ist.

Obwohl die Gesundheitssysteme in Europa und deren Aufgaben klar definiert sind, ist es schwierig, zu einer objektiven Einschätzung hinsichtlich des Versorgungsgrads der Bevölkerung mit medizinischen Dienstleistungen sowie der Versorgung mit Medikamenten und Hilfsmitteln zu gelangen. Aufgrund unterschiedlicher Betrachtungs- und Herangehensweisen kommen Gesundheitsexperten bei der Beurteilung von Gesundheitswesen, Gesundheitsfürsorge und Gesundheitswirtschaft zu unterschiedlichen Ergebnissen. Welches Gesundheitssystem das beste der Welt ist, kann daher nicht genau definiert werden. Durch die verschiedene Gewichtung einzelner Indikatoren kommt man zwangsläufig zu unterschiedlichen Resultaten. Die Existenz eines öffentlichen Gesundheitssystems ist jedoch die wichtigste Voraussetzung für eine funktionierende Gesundheitsvorsorge. Obwohl manche Studien und Vergleiche den Rückschluss zulassen, dass die beste medizinische Versorgung im privatwirtschaftlichen Sektor zu finden sein können, ist dies nicht überall der Fall.

Die Bedeutung regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen für die Gesundheit
Zukünftig sollen Apps dabei helfen, 
zur Normalität zurückzukehren.

Um Krankheiten frühzeitig zu erkennen, besteht in Deutschland
Anspruch auf regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen , deren Kosten von den Krankenkassen übernommen werden.

Medizinische Vorsorgeuntersuchungen zählen daher zu den Maßnahmen, die lebensrettend sein können, sofern die Diagnose bereits im Anfangsstadium einer Erkrankung gestellt wird. Die Früherkennung ist eine wichtige Präventionsmaßnahme, die wesentlich zum Erhalt der Gesundheit beiträgt und die Heilungschancen verbessern kann. Darüber hinaus kann ein gesunder Lebensstil vor einer Vielzahl an Krankheiten schützen und gleichzeitig das Wohlbefinden fördern. Neben Bewegung spielt auch die Ernährung bei der Krankheitsprävention eine wichtige Rolle. Ein gesunder Lebensstil mit abwechslungsreicher und ausgewogener Ernährung hilft, bis ins hohe Alter gesund und fit zu bleiben. Sportliche Aktivitäten können das Immunsystem stärken, während durch Bewegung gleichzeitig der Stoffwechsel angekurbelt wird. Beim Sport werden Kalorien verbrannt, sodass Übergewicht vorgebeugt wird. Stress und Anspannung können durch Bewegung abgebaut und somit das Risiko für stressbedingte Erkrankungen wie Herz- und Kreislaufstörungen reduziert werden. Die Gesundheit kann bereits mit einfachen Maßnahmen wie regelmäßige Spaziergängen gezielt gefördert werden. Da körperliche Aktivität bei Kindern die motorische, kognitive, psychosoziale und emotionale Entwicklung fördert, sind Sport und Bewegung schon für die Jüngsten von großer Bedeutung.

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