Parasitenbefall: Lästige Schädlinge, die zu gesundheitlichen Problemen führen können

„Wir sind nicht allein!“. Dieser Ausspruch ist von vielen Menschen zu hören, die daran glauben, dass auch auf anderen Planeten im Universum Leben existiert. Der Spruch gilt aber auch für unseren eigenen Körper. Denn ohne dass wir es wissen, werden wir stets von zahlreichen Mitbewohnern begleitet, für die wir den Mittelpunkt des Universums darstellen. Manche sind harmlos, bei anderen wäre es hingegen vorteilhaft, sie möglichst schnell wieder loszuwerden.

Unsere ständigen Begleiter

Wer sind nun diese 
unzähligen Mitbewohner, mit denen sich der Mensch seinen Körper teilt?

Nun, da gibt es einerseits einmal ein paar nervige Blutsauger. Zu ihnen gehören unter anderem Flöhe, Bettwanzen, Hausstaubmilben, Zecken und Läuse. Sie statten den Menschen oft nur einen Kurzbesuch auf der Suche nach geeigneter Nahrung ab. Dazu gehört vor allem unser Blut und für manche auch unsere Hautschuppen. In der Regel sind diese Mitbewohner zwar lästig und können vorübergehend zu Schmerzen führen, im Vergleich zu anderen können sie aber durchaus noch als harmlos bezeichnet werden.

Ein gefährlicherer Schmarotzer ist beispielsweise der Fuchsbandwurm. Wenn dessen Eier in den menschlichen Kreislauf gelangen, nisten sich die Larven in der Leber ein und greifen in weiterer Folge auch alle anderen Organe an. Da der Wurm sehr unauffällig agiert, wird er von den körpereigenen Warnsystemen oft erst sehr spät beziehungsweise zu spät erkannt und verbreitet schwere Infektionen, die mitunter auch tödlich verlaufen können.

Ein wahres Paradies für kleine Mitbewohner stellt unser Darm dar. Hier fühlt sich der sogenannte „Enterobius vermicularis“ besonders heimisch. Der nicht so elegante deutsche Begriff dafür lautet schlicht und einfach „Madenwurm“. Dieser zieht sich gerne in die Tiefen des Darms zurück und kann dort für eine nachhaltige Beschädigung der Darmwand sorgen. Wer bei sich oder seinen Kindern 
kleine weiße Würmer im Stuhl entdeckt, kann davon ausgehen, dass es sich dabei um diese Madenwürmer handelt.

 
Welche Behandlung hilft gegen den Wurmbefall im Darm?

Um dem Wurmbefall vorzubeugen, ist die Einnahme von Probiotika empfehlenswert. Denn durch die Einnahme dieser Milchsäurebakterien wird die Menge der guten Bakterien im Darm erhöht. Das wirkt sich wohlwollend auf das allgemeine Befinden aus und stärkt das Immunsystem.

Besteht hingegen bereits ein Befall, kann er nur durch die 
Einnahme von Probiotika empfehlenswert.

Es gibt eine Reihe natürlicher Maßnahmen, die gegen Madenwürmer wirken. Dazu gehört beispielsweise die Einnahme von Papayakernen, die gemahlen oder ganz konsumiert, den Befall eindämmen können. Auch die Einnahme von Knoblauch in roher Form oder als verdünnter Saft ist ein wirksames Hausmittel. Gegen das Jucken hilft beispielsweise kolloidales Silber aus der Sprühflasche oder auch Kokosöl.

Da sich der Wurm jedoch sehr weit in den Darm zurückzieht, sind diese Hausmittel kaum allein dazu in der Lage, ihn ganzheitlich zu vernichten. Um sich vollständig von den Parasiten zu befreien, ist deshalb eine Parasitenkur ratsam.

Was ist eine Parasitenkur und wie funktioniert sie?
Eine ganzheitliche Parasitenkur ist wie eine Grundsanierung des kompletten Körpers zu sehen. Dabei werden primär die Zellen im Darm gereinigt. Das führt dazu, dass die Parasiten entweder absterben oder aus dem Körper ausgeleitet werden.
Sehr viele Menschen berichten davon, dass die Parasitenkur bei ihnen zu einem gesteigerten Energielevel geführt hat. Logisch, denn die Parasiten haben ja bisher bei der Nahrung mitgenascht und so einen Teil der Energiereserven für sich beansprucht.

Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Kuren am Markt. Alle setzen dabei auf andere Heilmethoden. Sie alle haben aber gemeinsam, dass so gut wie möglich auf die Einnahme von Zucker und Kohlenhydraten verzichtet wird. Denn die Parasiten ernähren sich liebend gerne von Zucker.

Da während der Kur das Immunsystem sehr stark beansprucht wird, sollte der allgemeine Gesundheitszustand entsprechend gut sein und keine anderen aktuellen Krankheiten den Körper beeinflussen. Im Zweifelsfall ist es ratsam, die Anwendung vorher mit einem Arzt zu besprechen.
Als Zeitraum für die Kur sollten etwa sechs Wochen geplant werden. Für diesen Zeitraum ist es bereits im Vorfeld wichtig, sich einen guten Plan zu machen.

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