Was können Frauen bei starker Regelblutung tun?

Vor allem junge Frauen leiden unter einer starken Menstruation. Schwall an Blut oder anhaltende Schmerzen im Unterleib treten regelmäßig auf. Die Gründe können vielfältig sein. Hier gibt es Tipps zur Linderung.

Binden und Tampons müssen fast jede Stunde gewechselt werden: Dieses Szenario erleben viele Frauen und Mädchen bei der Regelblutung. Mitunter dauert die Menstruation länger und starke Schmerzen begleiten die Tage. Betroffene junge Frauen können zum Beispiel unter Blutarmut leiden, so der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Ursachen einer starken Menstruation
Wie kommt es, dass so viele Frauen unter einer starken Menstruation leiden? Eine gestörte Funktion der Eierstöcke oder eine Blutgerinnungsstörung können die Ursache sein. Ärztlicher Rat sollte auf jeden Fall zugezogen werden. Nach einer Diagnose kann eine passende Behandlung erfolgen.

Regelblutung: Wie viel Blut verliert die Frau?

Bei einer „normalen“ Menstruation verlieren Frauen zwischen 40 bis 50 ml Blut im Monat. Tampons oder Binden werden dabei seltener als alle 2 Stunden gewechselt. Ist die Regelblutung stärker, verlieren Frauen bei einer Dauer von 5 Tagen über 80 ml Blut.

Menstruationsschmerzen: Welche Ursachen lösen Krämpfe aus?
Begleitet wird eine schwere Menstruation von Schmerzen, Krämpfen, Kopfweh und oft auch Übelkeit. Frauen sind regelrecht krank. Krampflösende Schmerzmittel, Tees und Wärmeanwendung können Linderung verschaffen. Doch oft reichen diese Mittel nicht aus, dann sollte ein Frauenarzt eingeschaltet werden. In Kombination mit einer starken Blutung fühlen sich Frauen nicht mehr fähig, den Alltag wie gewohnt zu meistern. Es wird empfohlen sich bei 
Menstruationsschmerzen entsprechende Beratung beim Arzt zu holen.

 

Starke Menstruation: Hinweis auf Endometriose
Während der Regelblutung kann eine Endometriose zu starken Schmerzen führen. Schmerzen treten im Unterleib und Rücken auf. Nach der Periode sind die Symptome in der Regel auch verschwunden. Jede 10. Frau soll laut dem Berufsverband der Frauenärzte (BVF)an Endometriose leiden.

Bei dieser Krankheit siedeln sich Schleimhautzellen aus der Gebärmutter an anderen Körperstellen an. Ein Frauenarzt kann per Ultraschall feststellen, ob es sich um eine Endometriose handelt.

Was stoppt eine starke Regelblutung?
Bei einer starken Periode wünschen sich Mädchen und Frauen nichts sehnlicher, als dass sie endlich aufhört. Tatsächlich gibt es Möglichkeiten, die Regelblutung zu stoppen. Dem Mönchspfeffer wird eine zyklusregulierende Wirkung nachgesagt. Dieser Stoff wird auch eingesetzt, wenn der Hormonhaushalt im Ungleichgewicht ist. Schafgarbe soll ebenfalls die Blutgefäße zusammenziehen. Natürliche Mittel wie diese gibt es als Tee oder Pillenpräparat. Bei der Dosierung sollte aber ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Wer die Pille nimmt, hat eine kürzere und auch schwächere Periode. Verhütungsmittel wie der Vaginalring wirken ebenfalls auf diese Art. Frauen, die die Pille nehmen, können die Periode auch aussetzen, in dem sie einfach keine Pillenpause machen.

Ein weiterer
Tipp ist die Einnahme von Ibuprofen.

Die Schmerzmittel helfen, die Krämpfe zu lösen oder Kopfschmerzen zu vertreiben. Paracetamol ist ebenfalls geeignet. Außerdem sollen sich die Regelblutungen auf diese Weise um die Hälfte verkürzen lassen. Doch dazu ist eine Einnahme von bis zu vier Tabletten am Tag nötig. Eine hohe Menge, die auf Dauer nicht eingenommen werden sollte.

Starke Regelblutung stoppen: Ärztlicher Rat hilft
Bei starken Beschwerden helfen Hausmittel, natürliche Kräuter oder schmerzlindernde Medizin. Doch auf Dauer sollte ein Arzt eingeschaltet werden,
Doch auf Dauer sollte ein Arzt eingeschaltet werden , um der Ursache auf den Grund zu gehen.

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