Zwei Alternativen zur Firmengründung in Deutschland

Der Schritt in die Selbstständigkeit – jedes Jahr wagen ihn hunderttausende Menschen in Deutschland. Für manche ist es die erste eigene Unternehmung, andere Gründer sind bereits mit der zweiten, dritten oder vierten Firma am Start. 2019 wurden in der Bundesrepublik mehr als 550.000 Unternehmen gegründet.
Mit der Selbstständigkeit sind in Deutschland zahlreiche Gesetze und Vorgaben zu erfüllen. Das schreckt nicht wenige Bürger mit kreativen Geschäftsideen ab. Zwei Alternativen bieten sich zur eigenen Firmengründung in der Bundesrepublik an. Die Vor- und Nachteile dieser beiden Optionen erklärt dieser Ratgeber.

Rechtsformen und ihre Folgen
Wer in Deutschland eine Firma gründet, muss sich für eine Rechtsform für das Geschäft entscheiden. Das ist keine leichte Wahl. Schließlich gehen mit der Entscheidung für eine Geschäftsform erhebliche steuerliche, rechtliche, finanzielle und persönliche Konsequenzen einher.
Die optimale Rechtsform, die nur die Vorteile vereint, gibt es nicht.

Die Wahl für oder gegen eine erforderliche Rechtsform hängt von diversen Faktoren ab. So spielen die Größe des Unternehmens, die finanziellen Möglichkeiten, der zu erzielende Umsatz oder die Zahl der Geschäftsführer eine Rolle, 
die Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar oder anderswo verrät.

Die negativen Folgen, die mit der Wahl einer deutschen Rechtsform einhergehen, schrecken viele angehenden Firmengründer ab. Die Alternative für sie wäre die Firmengründung im Ausland.

Gründung im Ausland
In europäischen Ausland eine Firma gründen, die in Deutschland tätig ist – das ist aus rechtlicher Sicht gar kein Problem. Nur wenige Firmengründer machen sich darüber Gedanken und haben diese Möglichkeit im Kopf. Die Verwendung einer ausländischen Rechtsform ist keine pauschale Lösung, die für jedes neue Unternehmen infrage kommt. Für manche Firmengründer ist sie jedoch sinnvoll.
Die Regelungen und die erforderlichen finanziellen Anforderungen sind bei ausländischen Rechtsformen meist geringer und weniger schwer zu verstehen. Die steuerlichen Vorteile sind bei einer Geschäftsgründung im Ausland und Tätigkeitsschwerpunkt im Inland zu vernachlässigen. Steuerpflichtig ist ein Unternehmen nämlich dort, wo der Schwerpunkt der Unternehmung liegt.

Kaufen statt Gründen
Die Gründung eines neuen Unternehmens ist mit erheblichen zeitlichen und personellen Aufwendungen verbunden. Auch das schreckt ab. Ist das nötige Kapital für eine eigene Unternehmung vorhanden, kann der Kauf eines bestehenden Unternehmens zur Umsetzung der eigenen Ideen eine gute Alternative sein.
Mit den
Tipps zum Firmenkauf von Experten verhindern potenzielle Firmengründer Fallen und Fehler.

Die Entscheidung, eine bestehende Firma zu kaufen, ist ein großer Schritt. Finanzielle und persönliche Aspekte sind dabei zu beachten. Da möchte man idealerweise auf unnötige Fehler verzichten, die einem teuer zu stehen kommen.

Die Finanzierung muss stehen

Ohne die richtige Finanzplanung in der Selbstständigkeit oder beim Firmenkauf wird keine geplante Unternehmung zum Erfolg führen. Neben der Auswahl der möglichen Firmen für einen Kauf sind die finanziellen Möglichkeiten im Vorfeld zu klären.
Nur die wenigsten Investoren können einen Kauf ohne Hilfe Dritter stemmen. Die meisten Unternehmer brauchen finanzielle Unterstützung. Bewährte Methoden zur Finanzierung stellen ein Geschäftskredit eines Geldinstitutes sowie ein Risikokapitalgeber dar. Für die letztgenannte Option schließt sich der Firmenkäufer mit einem weiteren Partner zusammen, der über die finanziellen Mittel für den Kauf verfügt. Die erzielten Gewinne müssen dann zu einem festzulegenden Teil an den Risikokapitalgeber ausgeschüttet werden.

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