19:26 gegen TuS Metzingen BSV ist im Achtelfinale des DHB-Pokals ausgeschieden

nw/tk. Buxtehude. Der Buxtehuder SV ist im Achtelfinale aus dem DHB-Pokal ausgeschieden. Gegen die TuS Metzingen unterlagen die Bundesliga-Handballerinnen vor 608 Zuschauern in der Halle Nord 19:26. Bereits zur Pause war die Partie so gut wie entschieden, nachdem Abwehrchefin Friederike Gubernatis beim 6:14 nach einer Roten Karte Sekunden vor der Halbzeit vom Feld musste.

Im Gegensatz zum DHB-Pokal-Achtelfinale 2017 konnte der BSV den „TusSies“ keinen Pokalkampf liefern. Während der zweifache Pokalsieger Buxtehude zunächst Pech im Angriff hatte und mehrmals am Pfosten scheiterte, gingen die Gäste dank des Treffers von Anika Niederwieser mit 3:0 in Front. Zwar erzielte Lone Fischer in der achten Minute den ersten Treffer für den BSV, doch im Angriff hakte es. Beim 1:6 nahm BSV-Trainer Dirk Leun eine Auszeit, was aber keine Wirkung zeigte. Durch die unglücklichen Würfe in der Anfangsphase wuchs die Verunsicherung beim BSV: Technische Fehler, Fehlpässe und klare vergebene Torchancen waren die Konsequenz. Als Patricia Kovacs zum 10:2 für die „TusSies“ traf, nahm Leun seine zweite Auszeit.

Buxtehude konnte nun einige gelungene Offensivaktionen anbringen, doch es gelang nicht, den Rückstand zu verkürzen. Stattdessen erzielte Metzingens Lena Degenhardt den 14:6-Pausenstand. Beim Wurf wurde sie von Friederike Gubernatis gestoßen. Das Schiedsrichter-Duo entschied sich für die Rote Karte für Gubernatis. Ein weiterer Ausfall im Rückraum nach den Langzeitverletzten Jessica Oldenburg, Annika Lott und Liv Süchting, mit dem der BSV in diesem Spiel auskommen musste.

Angetrieben durch die Rote Karte und dem deutlichen Rückstand stemmte sich Buxtehude im zweiten Durchgang gegen das drohende Pokal-Aus. Bei Metzingen streuten sich Unkonzentriertheiten ein, die Buxtehude nutzte. In der Schlussphase entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Mit etwas mehr Wurfglück zu Beginn der Partie hätte sich so ein ähnlicher Pokalkrimi wie im November 2017 entwickeln können. Damals unterlag Buxtehude knapp mit 25:26. Buxtehude verpasst zum dritten Mal in Folge das Final Four.
BSV-Trainer Dirk Leun: „Die bessere Mannschaft hat klar gewonnen. Mit einer besseren ersten Halbzeit wäre vielleicht mehr drin gewesen. Wir sind nicht in das Spiel reingekommen. Wir waren zu unpräzise und hatten Wurfpech. Dennoch muss ich meine Mannschaft für eine engagierte zweite Halbzeit loben.“

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