28:26 gegen die Neckarsulmer Sport-Union Buxtehuder Handballerinnen starten mit Sieg in die Saison

nw/tk. Buxtehude. Der Buxtehuder SV ist mit einem Sieg gegen die Neckarsulmer Sport-Union in die neue Saison der Handball Bundesliga gestartet. Der Spielverlauf „glich einer Achterbahnfahrt“ sagte BSV-Trainer Dirk Leun, in dem seine junge Mannschaft beim 28:26 das bessere Ende für sich hatte.
Nach der langen bundesligafreien Zeit legten beide Teams wie die Feuerwehr los: Den 366 Zuschauern in der Halle Nord blieb keine Zeit zum Durchatmen. Nach zehn Minuten stand es bereits 8:5 für den BSV. Zudem parierte BSV-Torfrau Lea Rühter bereits vier Bälle. Der BSV hatte eine hundertprozentige Wurfquote.

Spannend bis zum Schluss

Eine Auszeit der Gäste zeigte Wirkung. Der BSV blieb sechs Angriffe ohne eigenen Treffer. Anschließend rüttelte Isabelle Dölle den BSV wieder wach und warf ihr erstes Tor. Es entwickelte sich eine spannende Partie, in der nun die Abwehrreihen dominierten. Die einzige Führung der Gäste beim 14:13 konterte der BSV-Zugang Caroline Müller-Korn mit ihrem fünften Treffer zum 16:15-Pausenstand.
Im zweiten Durchgang blieb es eine enge Partie. Die Torhüterinnen Katharina Filter (BSV) und Isabel Gois zogen den Offensivreihen mit mehreren Paraden den Zahn. Buxtehude konnte seine knappe Führung behaupten. Doch erneut schaffte Neckarsulm den Anschluss. Die Schlussminuten blieben spannend: Nach fünf verwandelten Siebenmetern scheiterte Müller-Korn per Siebenmeter an Sarah Wachter. Neckarsulm bekam die Chance, in Führung zu gehen. Doch Lone Fischer erhöhte per Siebenmeter auf 26:24.

Leuns Dank geht an die Zuschauer

Gut zweieinhalb Minuten vor dem Ende erzielte Teresa von Prittwitz mit ihrem ersten Tor bei ihrem Bundesliga-Debüt das vorentscheidende 27:24. Durchatmen konnten der BSV und seine Fans aber erst, als Lone Fischer in der Schlussminute per Siebenmeter für den 28:26-Endstand sorgte.
Dirk Leun, BSV-Trainer: „Wir haben gesehen, was eine junge Mannschaft ausmacht. In der ersten Halbzeit haben wir tollen Tempohandball gespielt, aber wir waren noch nicht so konstant, dass wir den Vorsprung ausbauen konnten. In der zweiten Halbzeit haben wir eine tolle Torwart-Leistung gesehen und hatten am Ende bei dieser Achterbahnfahrt das bessere Ende für uns. Vielen Dank auch an die Zuschauer für die gute Stimmung in der Halle.“

Caroline Müller-Korn, BSV-Spielerin des Tages: „Es war geil. Die Fans haben Stimmung gemacht. Wenn wir gewinnen, können wir auch mit der Leistung zufrieden sein. Aber wir haben noch viele Baustellen gesehen. Wir haben noch viel Potenzial nach oben, aber im Endeffekt zählen die zwei Punkte.“

Trotz Leidenschaft und Wille – ohne Punkte

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