31:25 gegen Bad Wildungen: Dritter Handball-Heimsieg in Folge für den BSV

lt/nw. Buxtehude. Der Buxtehuder SV hat am Sonntag gegen die HSG Bad Wildungen mit 31:25 gewonnen. Es war der dritte Heimsieg in Folge und der achte Sieg gegen Bad Wildungen. Dabei wechselten sich vor allem im zweiten Durchgang positive und negative Phasen ab.
In der Anfangsphase spielten beide Teams mit Tempo nach vorne und schlossen ihre Angriffe erfolgreich ab. Bis zur ersten Auszeit des BSV beim 8:7 nach 13 Minuten bekamen die Torhüterinnen auf beiden Seiten keinen Ball zu fassen. Erst als sowohl der BSV als auch Bad Wildungen einen Wechsel im Tor vornahmen, änderte sich dies. „Vipers“-Torhüterin Anne Bocka fügte sich mit drei Paraden ein, und auch Lea Rühter wehrte einige Bälle ab. Da sich die Gäste nun vermehrt Fehler im Angriff leisteten, gelang es dem BSV mit Tempogegenstößen den ersten Vorsprung des Spiels herauszuwerfen. Isabelle Dölle traf mit ihrem vierten Tor zum 12:8 (20.). Buxtehude dominierte fortan die Begegnung.
Bis zum Pausenpfiff bauten die Gastgeberinnen ihre Führung auf 17:11 aus. Mieke Düvel erzielte den letzten Treffer der ersten Hälfte.
Der zweite Abschnitt startete wieder ausgeglichen. Bis zur 50. Minuten pendelte der Vorsprung des BSV zwischen vier und sechs Toren. Handballerisch war es zwar kein Spektakel, aber der Sieg der Gastgeberinnen schien zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
In den Schlussminuten leistete sich Buxtehude allerdings einige technische Fehler und Fehlwürfe. Bad Wildungen verkürzte auf 22:25. Kurzzeitig kippte die Stimmung in der Halle Nord. Doch „Spielerin des Tages“ Annika Lott und Sekunden danach Lone Fischer, die den Ball beim Anruf abfing, stellten wieder auf 27:22. Aber die „Vipers“ gaben sich immer noch nicht geschlagen. Drei Minuten vor Schluss bot sich der SG die Möglichkeit, auf zwei Tore zu verkürzen. Doch die BSV-Deckung stand.
Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich BSV-Torfrau Lea Rühter. Nach einer Parade traf sie über das gesamte Feld ins leere Tor – 29:24. In der Schlussminute wiederholte sie dies und setzte mit dem 31:25 den Schlusspunkt der Partie.
BSV-Kapitänin Christina Haurum feierte am Spieltag ihren 31. Geburtstag: „Ein Heimspiel am Geburtstag ist schon schöner, als 24 Stunden im Bus zu sitzen“, so Haurum. Sie räumte ein, dass die Mannschaft zwar viele Fehler gemacht, aber trotzdem die Ruhe bewahrt habe.
Am kommenden Sonntag wird sich der BSV anstrengen müssen. Dann sind die Handballerinnen in Leverkusen zu Gast. Die „Werkselfen“ haben die vergangenen vier Spiele für sich entschieden. Vor allem das 34:25 gegen den Thüringer HC im zurückliegenden Heimspiel ließ die Konkurrenz aufhorchen.

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