Am 27. Dezember gegen Göppingen Der BSV spielt erstmals live im TV

nw/tk. Buxtehude. Für den Buxtehuder SV und seine Fans wird der Sonntag, 27. Dezember, zum dritten Weihnachtsfeiertag: An diesem Tag spielen die Handball-Bundesliga-Frauen um 16.30 Uhr bei „Frisch Auf“ Göppingen und diese Partie wird live auf Eurosport 1 übertragen. Für den BSV ist es das 733. Bundesliga-Spiel in 32 Jahren 1. Liga und zugleich die erste Bundesliga-Partie des BSV überhaupt, die live und für alle frei empfangbar im Fernsehen übertragen wird.

Seit vielen Jahren kämpft der Frauen-Handball in Deutschland um mehr TV-Präsenz. Seit einem Jahr gibt es eine Kooperation zwischen der Handball Bundesliga Frauen (HBF) und Eurosport. Das Buxtehuder Spiel ist bereits die achte Live-Übertragung im Rahmen dieser Zusammenarbeit.

Dabei kommt es am 27. Dezember für alle Handball-Fans sogar zu einem interessanten Doppelpack: Vor dem Spiel Göppingen – BSV wird um 15 Uhr das Top-Duell Thüringer HC gegen Borussia Dortmund live übertragen. Beide Spiele begleitet eine gute alte Bekannte als TV-Expertin an der Seite von Kommentator Uwe Semrau: Die ehemalige Nationalspielerin und langjährige Buxtehuder Kapitänin Isabell Klein.

BSV-Manager Peter Prior: „Wir freuen uns riesig auf diese Premiere. Das Weihnachts-Spiel live auf Eurosport ist ein tolles Geschenk, wir können uns am Sonntag nach Weihnachten endlich mal bundesweit einem ganz großen Publikum präsentieren. Eines ist schon jetzt gewiss: So viele Zuschauer hatte der BSV noch nie!“
Ein Buxtehuder Heimspiel auf Eurosport wird es so schnell nicht geben, denn die Halle Nord ist alles andere als fernsehtauglich. Die Anforderungen der HBF für Eurosport sind u.a. Tribünen auf beiden Seiten des Spielfeldes sowie ein reiner Handballboden. Diese Bedingungen wird der BSV erst mit der geplanten neuen Halle erfüllen können.

Bis dahin gibt es die Heimspiele aus der Halle Nord nur live im Internet. Bekanntlich werden seit Beginn der Saison 2016/17 alle Spiele der Frauen-Bundesliga live auf www.sportdeutschland.tv übertragen. Auch hier freuen sich die Verantwortlichen über steigende Quoten. So registrierte man für den BSV in dieser Saison beim Heimspiel gegen den Thüringer HC 3.410 sowie beim Pokal-Krimi gegen Borussia Dortmund 3.906 eingeschaltete Endgeräte. Wenn man bedenkt, dass im Schnitt wahrscheinlich 1,5 bis zwei Personen vor jedem Computer, Tablet oder Mobilphone das Spiel verfolgen, so kommt man schnell auf eine Zuschauerzahl von 6.000 bis 8.000. Im Vergleich zur gewohnten Besucherzahl in der Halle ist das eine beachtliche Quote.

Übrigens: Die Verantwortlichen des BSV waren im Mai 2010 die Pioniere, die erstmals ein Spiel live im Internet übertragen haben und zwar am 17. Mai ebenfalls aus Göppingen. Damals war es das Final-Hinspiel im europäischen Challenge-Cup. Mit Beginn der Saison 2010/2011 wurden dann alle BSV-Heimspiele als Livestream gezeigt. BSV-Manager Prior erklärte damals: „Wenn das Fernsehen nicht zu uns kommt, dann machen wir unser eigenes TV.“

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