BSV Bundesliga-Handballerinnen gehen gegen Dortmund unter „Wir haben uns selbst gekillt“

BSV-Bundesliga-Handballerinnen gehen gegen Dortmund 19:36 unter / Deutliche Worte von Trainer Leun nw/tk. Buxtehude. Das war eine heftige Klatsche: Die BSV-Bundesliga-Handballerinnen sind am Mittwoch auswärts gegen Titelaspirant und Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund mit 19:36 untergegangen. Das hatte sich der Ligakonkurrent und nachbarschaftliche Kooperationspartner, die Buchholzer Luchse, vor zwei Wochen besser aus der Affäre gezogen: Vor heimischer Kulisse verloren sie 21:34. Bis Mitte Oktober hat die Liga wegen der Länderspielpause jetzt punktspielfrei.
Nach der guten Leistung bei der knappen 26:28-Niederlage gegen die TuS Metzingen wollte der BSV auch in Dortmund ein versöhnliches Ergebnis erzielen. Bereits in der Anfangsphase deutete sich jedoch an, dass dies nicht eintreten würde. Die ersten vier Würfe des BSV landeten am Pfosten, sodass der Titelfavorit früh mit 3:0 führte. In der Deckung hatte Buxtehude vor allem Probleme über die Außen. Von den ersten zwölf Treffern erzielte der BVB acht über die Außenposition. Nach dem 4:12 nach nicht einmal einer Viertelstunde legte Leun bereits die zweite Grüne Karte. In den anschließenden Minuten gestaltete Buxtehude das Geschehen kurzzeitig ausgeglichen. Lynn Schneider traf zum 9:16. Der Treffer von Schneider sollte allerdings der letzte vor der Halbzeit sein.
Nach dem Seitenwechsel war der BSV um Ergebniskosmetik bemüht. Die Deckung stand besser und auch im Angriff fand das Team zunehmend Lösungen. Lisa Antl verkürzte den Rückstand auf zehn Tore zum 18:28 (47.). Es sollte das vorletzte Tor des BSV an diesem Abend sein. Lone Fischer erzielte wenig später das 19:29. Im Anschluss fand Buxtehude keine Mittel mehr gegen die Deckung der Borussinnen. Stattdessen drehte Dortmund noch mal auf. Mit einem 7:0-Lauf in den letzten zwölf Minuten schraubten sie das Ergebnis auf 36:19 in die Höhe.
BSV-Trainer Dirk Leun: „Wir haben uns sportlich in der ersten Halbzeit selbst gekillt. Wir haben uns nicht an den Matchplan gehalten. Unsere ersten fünf Angriffe waren nie länger als acht Sekunden. Natürlich treffen wir auch den Pfosten, aber das hat nicht nur etwas mit Pech zu tun. So laufen wir gegen einen Gegner wie Dortmund ins offene Messer. Die zweite Halbzeit war besser von der Abwehrleistung und einer guten Torwart-Leistung von Lea. Am Ende haben wir es verpasst, ein besseres Ergebnis mitzunehmen. Verlieren wir 24:36, kann ich nach der ersten Halbzeit damit leben. So ist es eine harte und bittere Erfahrung. Wir werden sehen, wo die Reise hingeht.“
• Mit dem Spiel gegen Dortmund verabschiedet sich der BSV mit der dritten Niederlage in Serie in die erste Länderspielpause der Saison. Die nächste Möglichkeit auf den zweiten Sieg in dieser Spielzeit bietet sich dem BSV am Sonntag, 11. Oktober, um 15 Uhr. Dann ist Bayer 04 Leverkusen zu Gast in der Halle Nord. Tickets für das Spiel gibt es in der Geschäftsstelle der Handball-Marketing (Viverstr. 2). Zudem wird die Partie im kostenlosen Livestream bei www.sportdeutschland.tv übertragen.

Mehr Aktuelle Nachrichten aus Buxtehude und der Region

Menü