Bundesliga-Handballerinnen verlieren gegen Dortmund 24:30 BSV: Echter Härtetest vor dem Saisonstart

nw/tk. Buxtehude. Im letzten Härtetest vor dem Bundesliga-Startgegen die Neckarsulmer Sport-Union hat der Buxtehuder SV gegen den Meisterschaftsfavoriten Borussia Dortmund 24:30 verloren. Trotz der Niederlage sah Trainer Dirk Leun viele positive Dinge, die ihn zuversichtlich stimmen.
Die 186 Zuschauer in der Halle Nord sahen von Beginn eine temporeiche Partie. Vor allem der BVB erlaubte sich kaum Fehler. Mit kraftvollen Würfen ließen sie BSV-Torfrau Katharina Filter nur selten eine Abwehrchance.

Doch Buxtehude hielt dagegen, ermöglichte nach Fehlpässen den Gästen jedoch einige leichte Tore. Nach 13 Minuten führte der Champions-League-Teilnehmer 10:7. Die eingewechselte Lea Rühter war gut aufgelegt und parierte innerhalb weniger Minuten acht Bälle. Da Buxtehude gegen die aggressive Deckung der Dortmunderinnen nur in Bedrängnis zum Torwurf kam, konnte der Rückstand nicht verkürzt werden. Der Vorsprung blieb bis zum 18:14-Pausenstand auch unverändert.

Der zweite Durchgang startete ebenfalls temporeich. Der Rückstand des BSV wuchs auf zwischenzeitlich 16:23 an. Buxtehude steckte nicht auf und wehrte sich mit allen Mitteln. Im Tor kam Mitte der Halbzeit Katharina Filter (sieben Paraden) besser ins Spiel und leitete auch den Gegenstoß zum 22:24 ein. Luisa Scherer vollendete und zwang BVB-Trainer André Fuhr zur Auszeit. In dieser Phase trumpfte auch BSV-Zugang Caroline Müller-Korn auf. Gegen ihren ehemaligen Verein sorgte die Spielmacherin mit ihrem siebten Tor per Siebenmeter für den Anschlusstreffer zum 23:24.

In den Schlussminuten legte der BVB nochmal ein Schippe drauf. Die Deckung der Gäste stand besser und zwang den BSV zu Würfen aus schlechten Positionen. Die Ballgewinne nutzte Dortmund, um die Partie mit Kontern zu entscheiden. Tessa van Zijl erzielte Sekunden vor dem Ende den 30. BVB-Treffer zum 30:24-Endstand.

BSV-Trainer Dirk Leun: „Das Spiel hat gebracht, was wir gebraucht haben – dass wir unsere Grenzen gezeigt bekommen haben. Dortmund ist ein Top-Gegner und hat ein sehr hohes Level gespielt. 18 Gegentore zur Halbzeit sind zu viel. Wir haben Dinge gesehen, die wir besser machen müssen, aber ich habe auch Positives gesehen. Das Tempospiel hat gut geklappt und auch mit der Torwart-Leistung bin ich zufrieden.“

Am Samstag, 16 Uhr, ist es dann so weit: Nach mehr als einem halben Jahr bestreitet der BSV wieder ein Bundesliga-Heimspiel. Zum Start der neuen Saison hat das Team die Neckarsulmer Sport-Union zu Gast.
Die Hygiene-Vorschriften werden strikt eingehalten und kontrolliert. In die Halle Nord dürfen maximal 430 Besucher. Grundsätzlich haben Dauerkarten-Inhaber ein Vorkaufsrecht. Restkarten könnten ab Donnerstag beim Handball-Marketing ( 04161 -99 46 10 erworben werden.

Mehr Aktuelle Nachrichten aus Buxtehude und der Region

Menü