Caroline Müller-Korn ist zurück BSV verliert gegen Thüringen 24:31

nw/tk. Buxtehude. Nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage mussten sich die Bundesliga-Handballerinnen vom Buxtehuder SV im Auswärtsspiel beim Thüringer HC wieder geschlagen geben. Nach einem Auf und Ab hieß es am Ende 24:31. Weiter geht es am Samstag, 27. März, 16 Uhr, mit dem Heimspiel gegen die HSG Blomberg-Lippe.

Im ersten Abschnitt erlebte der BSV ein Wechselspiel von guten und schlechten Phasen. Vor allem Isabelle Dölle belebte die Offensive aus dem rechten Rückraum. Nach gut 19 Minuten stand es 8:9
Anschließend mussten jedoch Mia Lakenmacher und Lisa Antl innerhalb kürzester Zeit für zwei Minuten vom Feld. Die doppelte Überzahl nutzte der THC, um die Führung wieder auszubauen. Der Abstand lag schon bei 15:9 (25.). In der verbleibenden Zeit bis zur Halbzeit verkürzte der BSV zum zweiten Mal. Einen wichtigen Anteil daran hatte Caroline Müller-Korn. Die Spielmacherin kam erstmals nach ihrer Meniskus-OP im laufenden Spiel zum Einsatz. Sie verwandelte im ersten Durchgang drei Siebenmeter und erzielte einen Treffer aus dem Feld heraus. Insgesamt war sie mit sechs Treffern beste BSV-Torschützin. Mit 13:17 ging es in die Kabine.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts konnte Buxtehude den Aufwind mitnehmen. Beim 17:19 betrug der Rückstand nur noch zwei Tore (39.). Doch die Würfe des BSV waren zu unplatziert und leichte Beute für THC-Torfrau Marie Davidsen (19 Paraden). Da konnte Katharina Filter trotz starker elf Paraden nicht mithalten. Marketa Jerábková stellte gut elf Minuten vor der Schlusssirene mit ihrem zehnten Treffer erstmals auf sieben Tore Vorsprung für den THC – 27:20. Der Rückstand konnte zwar noch einmal auf 23:28 verkürzt werden, eine entscheidende Wendung konnte der BSV dem Spiel jedoch nicht mehr verleihen. Am Ende stand das deutliche 24:31. In der Tabelle bleibt Buxtehude weiterhin auf Rang acht.

BSV-Trainer Dirk Leun: „Wir sind nicht zufrieden mit unserer Leistung. Es war deutlich mehr drin. In der zweiten Halbzeit waren die hohe Fehler- und Fehlwurfquote unser Handicap. Das ist ärgerlich und da sind wir enttäuscht über uns selbst. Positiv ist, dass Caro ein gutes Comeback nach langer Pause hatte. In zwei Wochen gegen Blomberg ist eine deutliche Leistungssteigerung nötig.“

• Das mit Spannung erwartete Comeback der 147-fachen Nationalspielerin Christine Lindemann (50) im Tor des Handball-Bundesligisten HL Buchholz 08-Rosengarten ist ausgefallen. Der Kooperationspartner des Buxtehuder SV ging auf Nummer sicher, nachdem Lindemann im Anschluss ans Training über Kniebeschwerden geklagt hatte. Ihr Einsatz ist jetzt für die Auswärtspartie in Oldenburg am Mittwoch, 24. März, geplant.

Durch die 24:27-Niederlage in Halle-Neustadt und den gleichzeitigen Sieg von Göppingen in Bad Wildungen sind die „Luchse“ auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht. Sarah Lamp (6 Tore) traf am besten für die Gäste.

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