Die Buxtehuder Bundesliga-Handballerinnen beginnen die Saisonvorbereitung Vor dem ersten Ballkontakt: Fieber messen

nw/tk. Buxtehude. Der Handball-Bundesligist Buxtehuder SV ist in die Saisonvorbereitung gestartet. Wichtigstes Trainingsutensil war zunächst ein Infrarot-Fieberthermometer. Ab sofort wird vor jeder Trainingseinheit die Temperatur aller Spielerinnen sowie aller am Training beteiligten Personen gemessen und dokumentiert. Manager Peter Prior: „Wir sind froh und glücklich, ab jetzt auch wieder mit Körperkontakt und damit endlich wieder richtig Handball trainieren zu können. Aber wir wollen damit verantwortungsbewusst und vorsichtig umgehen.“

In Absprache mit Mannschaftsarzt Dr. Wolfram Körner wurden die wichtigsten Corona-Regeln fixiert: So gilt für die Buxtehuder Bundesliga-Mannschaft: Wer 38 Grad oder mehr Körpertemperatur hat, darf nicht trainieren, wird sofort nach Hause geschickt. Wer zudem Symptome hat, die möglicherweise auf eine Corona-Erkrankung hindeuten könnten, bleibt zu Hause. Ein erster – wenngleich auch nur sehr vager – Verdachtsfall betraf gleich zum Trainingsauftakt Neuzugang Johanna Heldmann. Sie fehlte mit Halsschmerzen. In Absprache mit Trainer Dirk Leun und Manager Peter Prior machte die Linkshänderin bei ihrem Hausarzt vorsorglich einen Corona-Test.

Prior: „Das machen wir künftig grundsätzlich so.“ Jeder Verdachtsfall wird ernst genommen. Erst bei einem negativen Testergebnis kann die Spielerin wieder ins Training einsteigen. Der Manager will die Risiken so gering wie möglich halten. Alle wissen: Aus einem Corona-Fall könnten schnell mehrere werden und den Trainings- und später den Spielbetrieb schnell für zwei oder drei Wochen lahmlegen.

Bei allen anderen 15 Spielerinnen bewegten sich die gemessenen Körpertemperatur am Montagabend zwischen 35,6 und 37,2 Grad – alles im grünen Bereich. Das galt auch für die weiteren Neuzugänge Caro Müller-Korn, Meret Ossenkopp, Paula Prior und Teresa von Prittwitz.

Trainer Dirk Leun sagte zur Begrüßung: „Ich habe richtig Bock auf diese junge Mannschaft und freue mich auf die nächsten acht Wochen Vorbereitung und auf die neue Saison.“ Der Mann, der beim BSV jetzt in seine 13. Saison geht, ließ es zunächst noch relativ locker angehen. Die Spielerinnen genossen ihr Aufwärmspiel „Speedplay“ erstmals nach vier Monaten wieder mit vollem Einsatz und ohne Abstandsgebote.

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